Zum ersten Todestag

Zietlow: Dirk Bachs Tod immer noch unwirklich

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Sonja Zietlow und Dirk Bach 2011 beim Deutschen Fernsehpreis

Berlin - Ein Jahr ist es jetzt schon her und doch fühlt sich der Tod von Dirk Bach für Sonja Zietlow immer noch unwirklich an. Zum ersten Mal erzählt sie, wie sie von der traurigen Nachricht erfuhr.

RTL-Moderatorin Sonja Zietlow (45) kommt der Tod ihres Kollegen Dirk Bach auch nach einem Jahr manchmal noch unwirklich vor. „Ich rede immer noch im Präsens von ihm. Ja, und er bleibt auch immer Dirk Bach. So!“, sagte Zietlow am Dienstag in der Vox-Sendung „Prominent“. Als ihr Mann ihr damals gesagt habe, „Dirk ist tot“, habe sie nur zurückgefragt: „Welcher Dirk?“. Es sei für sie einfach unvorstellbar gewesen, dass es Dirk Bach sein könne. Sie seien ja schon in der Vorbereitung für die nächste Staffel zur Show „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“ gewesen, sagte Zietlow.

Dass jemand mit einem so großen Herzen ohne Vorwarnung einfach umfalle und dieses Herz zu schlagen aufhöre, habe sie anfangs nicht akzeptieren können. „Das war unwirklich. Und es ist auch heute noch manchmal unwirklich.“ Sie kenne niemanden, der so klein und gleichzeitig so groß sei. Bach war am 1. Oktober 2012 in Berlin im Alter von 51 Jahren überraschend gestorben.

Dirk Bach - Fotos aus dem Leben des Paradiesvogels

Dirk Bach verstarb völlig überraschend am 1. Oktober 2012 in Berlin. © dpa
Wir zeigen Ihnen einige Bilder aus dem Leben des Paradiesvogels. © dapd
Dirk Bach wurde am 23. April 1961 in Köln geboren. © dpa
Der Höhepunkt seiner Karriere: Zusammen mit Sonja Zietlow moderierte er von 2004 bis 2011 insgesamt sechs Staffeln des Dschungelcamps "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus". © RTL/Ruprecht Stempell/dpa
Er war als Moderator, Schauspieler und Synchronsprecher erfolgreich. © dapd
Seinen Durchbruch im Fernsehen schaffte er 1992 mit der Dirk Bach Show auf RTL. © dpa
Auch in der Sat.1-Show "Schillerstraße" stellte er sein komödiantisches Talent regelmäßig zur Schau und brachte seine Fans zum Lachen. © dapd
Die TV-Sendung Lukas brachte ihm 1996 den Telestar, 1999 den Deutschen Comedypreis und 2001 die Goldene Kamera. © dapd
Privat engagierte sich der bekennende Schwule für die Gleichberechtigung von Homosexuellen. © dapd
1999 gab er seinem langjährigen Lebensgefährten das Eheversprechen. Heiraten wollte er, sobald die homosexuelle Ehe der heterosexuellen gleichgestellt  ist. © dpa
Außerdem war er als bekennender Tierschützer bekannt und unterstützte die Organisation PETA. © dapd
2008 wurde er mit dem Reminders Day Award für sein Engagement im Kampf gegen HIV und AIDS ausgezeichnet. © dpa

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dpa

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