Sophie Rois findet viele Kinofilme zu harmlos

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Sophie Rois

Berlin - Die Schauspielerin Sophie Rois ("Polizeiruf 110") ist mit dem Theaterpreis Berlin ausgezeichnet worden. Sie nutzte die Gelegenheit, um die Filmwelt zu kritisieren.

Im Kino findet sie „vieles zu harmlos“. Heute gebe es kaum noch einen Film, der wirklich wichtige Themen der Zeit verhandele. Das Theater sieht sie als ihr eigentliches Element an. „Wenn ich mich entscheiden müsste, dann wäre das auf jeden Fall das Theater“, sagte sie der „Berliner Morgenpost“ (Sonntagausgabe).

Beim Film störe sie, dass sie nicht „die letztendliche Kontrolle“ habe, sagte Rois. „Selbst wenn ich das Gefühl habe, supertoll gewesen zu sein - was eh selten genug passiert - kann immer noch jemand kommen und alles kaputt machen.“

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Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, verlieh die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung der Stiftung Preußische Seehandlung im Rahmen des Theatertreffens am Samstag. Die 50-jährige Österreicherin habe durch ihre Arbeit seit zweieinhalb Jahrzehnten einen unverkennbaren Ton innerhalb der zeitgenössischen Theater- und Filmwelt geschaffen, begründete die Jury ihre Entscheidung. „Ihr Spiel und ihre Stimme sind rau und zart, feinsinnig und vehement zugleich, stets spröde und bezaubernd.“ Der Preis wurde zum 25. Mal vergeben.

dapd

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