Nach acht Jahren

"Sopranos"-Star aus Gefängnis entlassen

+
Blick auf Satin Dolls, der Ort, an dem auch "Die Sopranos" gedreht wurden.

New York - Lillo Brancato, der durch seine Gangsterrolle in der Serie "Die Sopranos" berühmt geworden war, ist endlich wieder auf freiem Fuß. Er wurde nach acht Jahren aus dem Knast entlassen.

Der durch seine Gangsterrolle in der Mafia-Serie „Die Sopranos“ bekannt gewordene Schauspieler Lillo Brancato (37) ist nach acht Jahren im Gefängnis vorzeitig aus der Haft entlassen worden. Brancato, der wegen versuchten Raubes zu zehn Jahren hinter Gittern verurteilt worden war, sei am Dienstagmorgen entlassen und dann direkt zu seiner Familie gefahren worden, berichteten US-Medien am Dienstag unter Berufung auf Gefängnissprecher. Auf der Internetseite der New Yorker Justizbehörde wird der Schauspieler bereits als „entlassen“ geführt.

„Es fühlt sich gut an, wieder zu Hause zu sein“, zitierte die „New York Daily News“ Brancato, der wegen guter Führung früher frei gekommen war. „Jetzt will ich erstmal Zeit mit meiner Familie verbringen.“

Der Schauspieler war 2005 auf der Suche nach Drogen gemeinsam mit einem Freund in eine Wohnung in New York eingebrochen. Als ein nebenan lebender 28 Jahre alter Polizist nachschauen wollte, wurde er von Brancatos Freund erschossen. Brancato war unbewaffnet. Sein Freund wurde zu lebenslanger Haft verurteilt.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.