Islamisten-Warnung: South Park "CENSORED"

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Das South-Park-Team Matt Stone (l.) und Trey Parker.

New York - Mit unverhülltem Spott haben die Macher der amerikanischen Trickfilmserie “South Park“ auf eine Warnung von Islamisten reagiert.

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In einer neuen Episode der TV-Satire, die am Mittwochabend in den USA ausgestrahlt wurde, überblendeten sie Anspielungen auf den moslemischen Propheten Mohammed mit Pieptönen und dem visuellen Hinweis “CENSORED“ (zensiert) in Großbuchstaben. Eine Gruppe namens “Revolution Muslim“ hatte die Produzenten der auch in Deutschland populären Serie vor “einem Ende wie dem von Theo van Gogh“ gewarnt, wie der Fernsehsender CNN und die “New York Times“ am gleichen Abend meldete. Der niederländische Filmemacher van Gogh war im November 2004 nach einem islamkritischen Film von einem radikalen Muslim getötet worden.

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Obwohl die islamistische Organisation auf ihrer Internetseite betonte, dass ihre Äußerung “keine Drohung, nur eine Warnung“ sei, erzeugte der Vorgang in den USA erhebliches Aufsehen. Am Donnerstag war die Webseite (www.revolutionmuslim.com) zumindest vorübergehend gesperrt. Stein des Anstoßes ist für “Revolution Muslim“ die 201. Folge der Satireserie von vergangener Woche. Bei “South Park“, das sich gern derb über alles lustig macht, treten dabei die Stifter der großen Religionen auf. Nur Mohammed, dessen karikierte Abbildung in dänischen Zeitungen vor vier Jahren zu blutigen Krawallen geführt hatte, fehlt. Stattdessen diskutieren alle, wie Mohammed denn abgebildet werden dürfe. Zum Schluss stehen die Religionsgründer zusammen - statt Mohammed steht ein großer Teddybär in der Mitte.

In der im Internet veröffentlichten Nachricht der Islamisten an die “South Park“-Schöpfer Trey Parker and Matt Stone hatte es laut CNN geheißen: “Wir müssen Matt und Trey warnen, denn was sie tun, ist dumm, und sie werden für die Ausstrahlung vielleicht enden wie Theo van Gogh. Das ist keine Drohung, aber eine Warnung vor der Realität, die sie heimsuchen kann.“

dpa

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