„Sperminator“: Arnies neuer Spitzname

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Der „Sperminator“: Arnold Schwarzenegger.

Los Angeles - Erst „Terminator“, dann „Gouvernator“, jetzt „Sperminator“: Nach der Beichte seines Seitensprungs wird Arnold Schwarzenegger mit einem neuen Spitznamen in den Medien verulkt.

Nach “Terminator“ und “Gouvernator“ hat Arnold Schwarzenegger (63) nun einen neuen Spitznamen weg: “Sperminator“ wird er von Bloggern und in US-Talkshows verulkt, seit er sich zu dem folgenschweren Seitensprung mit einer Hausangestellten bekannt hat. Der Ex-Gouverneur von Kalifornien offenbarte der “Los Angeles Times“, vor mehr als zehn Jahren ein Kind gezeugt und seiner Frau die Vaterschaft bis vor wenigen Monaten verheimlicht zu haben.

“Dies ist eine schmerzhafte und herzzerreißende Zeit“, sagte Noch-Ehefrau Maria Shriver (55) am Dienstag. “Als Mutter gilt meine ganze Sorge den Kindern“. Die Kennedy-Nichte bat um Achtung ihrer Privatsphäre, während sie ihr Leben wieder aufbauen würden. Katherine, mit 21 Jahren das Älteste der vier gemeinsamen Kinder von Schwarzenegger und Shriver, teilte über Twitter mit: “Dies ist sicherlich nicht einfach, aber ich bin dankbar für eure Liebe und Unterstützung, während ich damit beginne, zu heilen und im Leben vorwärtszugehen. Ich werde meine Familie immer lieben!“

„Hasta la vista, Baby“: Arnie trennt sich von Ehefrau

Arnie als Single? Mit dieser neuen Schwarzenegger-Rolle hatte in Hollywood niemand gerechnet. © dpa
Die überraschende Nachricht von der Trennung der Eheleute Arnold Schwarzenegger (63) und Maria Shriver (55) machte in der Nacht zum Dienstag schnell die Runde. “Zur Zeit leben wir getrennt, während wir an der Zukunft unserer Beziehung arbeiten“, teilte das Paar der “Los Angeles Times“ mit. © AP
Am 26. April hatten sie ihren 25. Hochzeitstag. Doch Maria Shriver hat die gemeinsame Villa in dem Nobelort Brentwood bei Los Angeles bereits verlassen. © dpa
Als der Polizistensohn aus Graz in den 1970er Jahren die damals 21-jährige Kennedy-Nichte bei einem Tennisturnier kennenlernte, war er bereits als “Mister Universum“ berühmt. © AP
Bodybilder und angehende Reporterin - das ungleiche Paar tritt im April 1986 vor den Traualter. © AP
Der “Terminator“ trug einen grauen Frack, die Braut ein weißes Kleid aus Seide, Satin und Spitze. Um Paparazzi fernzuhalten, wurde der Luftraum über dem feudalen Kennedy-Anwesen gesperrt. © AP
Als Schwarzenegger 2003 zum Gouverneur gewählt wurde, gab Shriver ihren Job als TV-Reporterin auf. © dpa
In der Wahlnacht dankte er “der besten Ehefrau“ für ihre Unterstützung. © dpa
Shriver hatte sich loyal hinter ihren Mann gestellt, auch als Sex-Vorwürfe mehrerer Frauen gegen Schwarzenegger immer massiver wurden. © dpa
Er habe höchsten Respekt vor Frauen, versicherte sie damals. Er räumte unterdessen ein, sich als Hollywoodstar manchmal “schlecht“ benommen zu haben. © AP
Während des Wahlkampfs um das Präsidentenamt unterstützte Shriver den Demokraten Barack Obama, ihr Mann den Republikaner John McCain. © dpa
Doch Schwarzenegger schlug am Ende selbst sozial- und umweltpolitisch liberale Töne an. Das schrieb der Politologe Bruce Cain unter anderem Shriver zu: “Seine Frau hat ihn fest im Griff“. Damit ist es nun vorbei. © dpa

Vorige Woche hatten Schwarzenegger und Shriver ihre Trennung bekanntgegeben. Einen Grund nannten sie zunächst nicht. Kurz nachdem Schwarzenegger im Januar sein Amt als Gouverneur abgegeben hatte, war Shriver aus der gemeinsamen Villa in Brentwood bei Los Angeles ausgezogen.

Schwarzeneggers Geliebte hatte mehr als 20 Jahre für die Familie gearbeitet. Den Namen der Frau und des Kindes nannte die “Los Angeles Times“ nicht. Die Mitarbeiterin war erst im Januar in den Ruhestand getreten. Schwarzenegger soll von Anfang an Unterhalt für das Kind gezahlt haben, verlautete aus dem Umfeld des Filmstars.

Nach Schwarzeneggers Beichte spekulierte Hollywood über die Chancen für sein Comeback als Leinwandstar. In diesem Sommer soll er in dem Drama “Cry Macho“ einen alternden Pferdetrainer spielen. Auf den Film habe der Skandal keinen Einfluss, sagte Produzent Albert Ruddy dem Branchenblatt “Hollywood Reporter“. Die Dreharbeiten würden wie geplant Mitte August beginnen. “Dies ist wieder so eine Sache, an die sich bald niemand mehr erinnert“, sagte Ruddy. Er verglich Schwarzeneggers Eskapaden mit dem Sex-Skandal des früheren US-Präsidenten Bill Clinton. “Bill Clinton machte Fürchterliches durch und nun zählt er zu den beliebtesten Präsidenten“.

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