Strafe wegen Steuerhinterziehung

14 Monate auf Bewährung für Gianna Nannini

+
Vergleich vor Gericht: Gianna Nannini bleibt eine Gefängnisstrafe erspart

Mailand - Rocksängerin Gianna Nannini (59) muss wegen Steuerhinterziehung nicht in den Knast. In einem Vergleich gab es vor Gericht 14 Monate auf Bewährung.

Einer ihrer Lieblingssongs ist "Bello e Impossibile" - doch dass Gianna Nannini Steuern in Millionenhöhe hinterzogen hat, fand ein Mailänder Gericht gar nicht "schön und unmöglich". 3,75 Millionen Euro soll die Rockröhre dem italienischen Fiskus vorenthalten haben, so die Anklage. Nanninis Anwältin einigte sich jetzt mit dem Staatsanwalt und dem Gericht in der Vorverhandlung in Mailand auf einen Vergleich. Damit bleibt der 59-Jährigen ein Prozess erspart - ebenso wie Gefängnis. Die Sängerin wurde zu einer Bewährungsstrafe von 14 Monaten verurteilt.

Nannini hatte die Vorwürfe stets bestritten. Ihre Anwältin Giulia Bongiorno erklärte, die 59-Jährige habe sich auf Dritte verlassen, denen die Vorwürfe zuzuordnen seien. Die Rocksängerin bekräftige die Transparenz ihres Verhaltens und weise Verbindungen mit Scheinfirmen im Ausland zurück. Mit den italienischen Behörden hatte Nannini sich bereits im Laufe des Verfahrens geeinigt und Steuern nachgezahlt.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.