Steve Jobs autorisiert erstmals Biografie

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Steve Jobs spielt mit seinem iPad

München - Apple-Chef Steve Jobs hat erstmals einer Biografie über sein Leben zugestimmt. Der Autor des Buches hat bereits die Lebenswerke mehrerer historischer Größen verfasst.

Das Verlagshaus Simon & Schuster erklärte am Sonntag, das Buch “iSteve: The Book of Jobs“ von Walter Isaacson werde Anfang 2012 erscheinen. Isaacson arbeitet an der Biografie schon seit 2009 und hat Jobs, Mitglieder seiner Familie, Kollegen bei Apple und Mitarbeiter von Konkurrenten befragt.

Apple-Faszination "iPad"

Apple will mit einem neuartigen Tablet- Computer an den Erfolg des iPhone und der zahlreichen Anwendungen für das Apple-Handy anknüpfen. © AP
“Wir nennen es iPad“, sagte Konzernchef Steve Jobs am Mittwoch bei der Vorstellung des mit Spannung erwarteten Geräts in San Francisco. © AP
Das iPad wird in den USA ab 499 Dollar angeboten. Die teuerste Variante mit UMTS-Modem und 64 Gigabyte Hauptspeicher soll 829 Dollar kosten. © AP
 Die ersten Geräte mit drahtlosem Internet (WiFi) sollen in zwei Monaten verfügbar sein, die UMTS-Variante soll in 90 Tagen auf den Markt kommen. © AP
Für das iPad erweitert Apple seinen Onlineladen iTunes um eine Buchabteilung “iBooks“, in der Titel der Großverlage Penguin, HarperCollins, Simon & Schuster, Macmillan sowie Hachette angeboten werden. Apple tritt damit gegen E-Book-Anbieter wie Amazon (“Kindle“) oder Sony an. © AP
Wie das iPhone kann das iPad aus dem iTunes Store von Apple außerdem mit Videos, Musik und kleinen Programmen (“Apps“) bestückt werden. © AP
Für das iPhone sind nach den Worten von Jobs inzwischen über 140 000 Anwendungen verfügbar. Die iPhone-Apps sollen alle auch auf dem iPad laufen. © AP
Das iPad wird wie das iPhone mit Fingergesten auf einem berührungssensitiven Bildschirm gesteuert. Im Gegensatz zu ultraleichten Laptops verfügt der Tafel-Computer nicht über eine Hardware-Tastatur. © AP
Texte werden wie beim Apple-Handy iPhone über virtuelle Tasten auf dem Display eingegeben. © AP
Passend zum iPad wird Apple eine Variante des Office-Pakets “iWork“ auf den Markt bringen, das aus einer Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie einem Präsentationsprogramm besteht. © AP
Die drei iWorks-Anwendungen werden für jeweils zehn Dollar im iTunes-Store verkauft. Alle iPad-Modelle werden mit einer drahtlosen Internet-Verbindung (WiFi) angeboten, einige Modelle auch mit einem Mobilfunkmodem (UMTS). © AP
Wie beim iPhone werden die UMTS-Modelle des iPad zusammen mit dem Provider AT&T vertrieben. © dpa
Im Gegensatz zum iPhone sperren Apple und AT&T aber andere Provider nicht aus, sondern bieten das Gerät ohne “Netlock“ an. © dpa
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
Ipad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
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Die neue Apple-Sensation iPad © ap
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Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap

Es wurden schon zahlreiche Biografien über Jobs geschrieben, jedoch nie mit seiner Zustimmung. 2005 hatte Apple Werke des Verlagshauses John Wiley & Sons aus seinen Läden verbannt, weil dort eine unautorisierte Jobs-Biografie unter dem Titel “iCon: Steve Jobs, The Greatest Second Act in the History of Business“ veröffentlicht worden war.

Walter Isaacson hat bereits Biografien über Benjamin Franklin und Albert Einstein verfasst, die zu Bestsellern wurden. Der ehemalige Vorstandschef beim Nachrichtensender CNN und Chef vom Dienst beim “Time Magazine“ ist derzeit auch Präsident und Vorstand des Aspen Institute, eines nach Eigendefinition “überparteilichen Instituts für Bildung und Politik“.

“Einzigartige Geschichte eines revolutionären Genies“

Weder Jobs noch Isaacson wollten die Buchpläne kommentieren, nur Simon & Schuster-Verleger Jonathan Karp teilte in einer Erklärung mit: “Genau wie er es mit Einstein und Benjamin Franklin gemacht hat, erzählt Walter Isaacson die einzigartige Geschichte eines revolutionären Genies.“

Der 56-jährige Jobs hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Im Januar hatte er verkündet, seine dritte berufliche Auszeit in sieben Jahren nehmen zu wollen. Unter anderem hatte er eine seltene, aber heilbare Form von Bauchspeicheldrüsenkrebs überlebt und sich einer Lebertransplantation unterziehen müssen. Zuletzt hatte er im März bei einer Pressekonferenz das iPad 2 vorgestellt.

AP

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