Steve Jobs autorisiert erstmals Biografie

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Steve Jobs spielt mit seinem iPad

München - Apple-Chef Steve Jobs hat erstmals einer Biografie über sein Leben zugestimmt. Der Autor des Buches hat bereits die Lebenswerke mehrerer historischer Größen verfasst.

Das Verlagshaus Simon & Schuster erklärte am Sonntag, das Buch “iSteve: The Book of Jobs“ von Walter Isaacson werde Anfang 2012 erscheinen. Isaacson arbeitet an der Biografie schon seit 2009 und hat Jobs, Mitglieder seiner Familie, Kollegen bei Apple und Mitarbeiter von Konkurrenten befragt.

Die Apple-Sensation "iPad"

Apple-Faszination "iPad"

Es wurden schon zahlreiche Biografien über Jobs geschrieben, jedoch nie mit seiner Zustimmung. 2005 hatte Apple Werke des Verlagshauses John Wiley & Sons aus seinen Läden verbannt, weil dort eine unautorisierte Jobs-Biografie unter dem Titel “iCon: Steve Jobs, The Greatest Second Act in the History of Business“ veröffentlicht worden war.

Walter Isaacson hat bereits Biografien über Benjamin Franklin und Albert Einstein verfasst, die zu Bestsellern wurden. Der ehemalige Vorstandschef beim Nachrichtensender CNN und Chef vom Dienst beim “Time Magazine“ ist derzeit auch Präsident und Vorstand des Aspen Institute, eines nach Eigendefinition “überparteilichen Instituts für Bildung und Politik“.

“Einzigartige Geschichte eines revolutionären Genies“

Weder Jobs noch Isaacson wollten die Buchpläne kommentieren, nur Simon & Schuster-Verleger Jonathan Karp teilte in einer Erklärung mit: “Genau wie er es mit Einstein und Benjamin Franklin gemacht hat, erzählt Walter Isaacson die einzigartige Geschichte eines revolutionären Genies.“

Der 56-jährige Jobs hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Im Januar hatte er verkündet, seine dritte berufliche Auszeit in sieben Jahren nehmen zu wollen. Unter anderem hatte er eine seltene, aber heilbare Form von Bauchspeicheldrüsenkrebs überlebt und sich einer Lebertransplantation unterziehen müssen. Zuletzt hatte er im März bei einer Pressekonferenz das iPad 2 vorgestellt.

AP

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