Sting kämpft gegen Staudamm

+
Sting kämpft gegen einen Megastaudamm im Amazonas.

Caracas - Tausende Ureinwohner im Amazonas können sich bei ihrem Widerstand gegen einen geplanten Megastaudamm auf prominente Hilfe verlassen. Auch Sting gehört zu den Gegnern.

Der Popstar Sting, der Filmemacher James Cameron und die Schauspielerin Sigourney Weaver zählen zu den Stars, die bei der brasilianischen Regierung das Projekt stoppen wollen. Sting verwies auf einer Pressekonferenz in Venezuela am Dienstag auf einen ähnlichen Protest, der vor 20 Jahren erfolgreich war.

Alle Gründe von damals gegen den Belo-Monte-Staudamm seien noch immer vorhanden. “Er zerstört ein ganzes Flusssystem und die Leben und die Kultur der Menschen, die seit Jahrtausenden dort leben“, sagte der Sänger, der in Venezuela ein Konzert gab.

Die brasilianische Regierung will mit dem Projekt Strom für die wachsende Wirtschaft des Landes erzeugen und geht nach eigenen Angaben davon aus, dass 16.000 Menschen umgesiedelt werden müssen. Die Aktivisten geben die Zahl mit 40.000 an. Der Staudamm wäre der drittgrößte der Welt. Das Projekt scheiterte zunächst 1989. Damals konnten die Gegner internationale Geldgeber überzeugen, nicht in den Staudamm zu investieren. Jetzt will die brasilianische Regierung das Vorhaben selbst finanzieren.

DAPD

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.