Strafmaß für Chris Brown von Richter verschoben

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US-Rapper Chris Brown

Los Angeles - Mehrwöchiger Aufschub für US-Rapper Chris Brown: Eine Richterin in Los Angeles hat am Mittwoch die geplante Verkündung des Strafmaßes für Browns tätlichen Angriff auf Sängerin Rihanna bis Ende August verschoben.

Dem Internetdienst Tmz.com zufolge wollte Richterin Patricia Schnegg mit den Behörden im US-Staat Virginia noch Einzelheiten über Browns Strafdienst absprechen. Der Sänger soll in seinem Heimatstaat körperlich harte gemeinnützige Arbeit leisten.

Rechtsexperten erwarten, dass Schnegg eine im Juni getroffene Vereinbarung von Browns Anwälten mit der Staatsanwaltschaft gutheißt. Der Deal sieht vor, dass Brown im Gegenzug für sein Schuldeingeständnis um eine Haftstrafe herumkommt. Eine Strafe von fünf Jahren wird zur Bewährung ausgesetzt. Zudem muss er 180 Tage gemeinnützige Dienste leisten, eine Geldstrafe zahlen und an einem Programm für Täter häuslicher Gewalt teilnehmen.

Brown soll seine damalige Freundin am Vorabend der Grammy- Verleihung Anfang Februar mehrfach geschlagen, gegen eine Autoscheibe gedrückt sowie in Finger und in ein Ohr gebissen haben. Er war wegen eines tätlichen Angriffs und krimineller Drohungen angeklagt.

dpa

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