Suff-Fahrt: Depardieu schwänzt erneut Prozess

+
Gérard Depardieu hat zu tief ins Glas geschaut- mit Folgen.

Paris - Das könnte Ärger geben: Schauspieler Gérard Depardieu (64) ist schon wieder einem Prozesstermin wegen seiner Trunkenheitsfahrt im November 2012 fern geblieben.

Die zuständige Pariser Berufungskammer vertagte am Dienstag die Verhandlung auf den 8. April. Er erwarte, dass Depardieu an diesem Termin anwesend sei, sagte der zuständige Richter nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP. Dreharbeiten könnten auch mal für 24 Stunden unterbrochen werden. Depardieus Anwalt hatte zuvor angegeben, seines Wissens nach sei sein Mandant derzeit für Filmaufnahmen in der süditalienischen Stadt Lecce.

In erster Instanz hatte ein Gericht den „Obelix“-Darsteller in Abwesenheit zu einer Geldstrafe von 4000 Euro und sechs Monaten Führerscheinentzug verurteilt. Grund für das Verfahren war ein Unfall Depardieus im vergangenen November in der französischen Hauptstadt. Depardieu war dabei mit 1,8 Promille Alkohol im Blut von seinem Motorroller gestürzt. Verletzt wurde niemand.

Bereits 1990 und 1998 war Depardieu nach Alkoholfahrten zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Damals hatte er mit bis zu 2,55 Promille schwerere Unfälle gebaut und war selbst verletzt worden. In Frankreich sind im Straßenverkehr lediglich 0,5 Promille erlaubt.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.