Wilde Verfolgungsjagd

"Superheldin" Serena Williams schnappt Handydieb

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Serena Williams ist nicht nur auf dem Tennisplatz eine Powerfrau.

Palm Beach Gardens - Eine wahnwitzige Verfolgungsjagd hat sich Serena Williams mit einem Handydieb geliefert. Am Ende gewann die 21-malige Grand-Slam-Siegerin auch dieses Duell.

Die US-Tennisspielerin Serena Williams (34) hat nach eigenen Angaben einen Handydieb geschnappt - und sich dafür als Superheldin gefeiert. Der Mann hatte ihr Telefon von einem Stuhl in einem Restaurant gestohlen und war davon gelaufen, wie Williams am Mittwoch auf ihrer Facebook-Seite neben ein Bild von sich im Supergirl-Kostüm berichtete.

"Ohne zu überlegen habe ich reagiert, habe mir einen Weg durch dieses schicke Restaurant gebahnt, einen oder zwei Stühle umgestoßen und die Verfolgung aufgenommen", schrieb die 34-Jährige. "Er fing an zu rennen, aber ich war schneller als er - alle diese Sprints (im Training) sind für etwas gut - und wie der Blitz habe ich ihn eingeholt." Dann habe sie den Dieb mit ihrer "bedrohlichsten Stimme" gefragt, ob er sich "zufällig im Telefon geirrt" habe. Völlig verdattert habe der Dieb etwas gemurmelt und ihr das Handy zurückgegeben. Zurück im Restaurant habe sie Standing Ovations bekommen, erzählte Williams weiter.

Soooooo yesterday at dinner the CRAZIEST THING happened to me. I was sitting enjoying some Chinese food (delicious may I...

Posted by Serena Williams on Mittwoch, 4. November 2015

„Ich habe die Schnelligkeit, die Sprungkraft, die Stärke, den Körper, das Verführerische, den Sexappeal, die Kraft, die Führungsqualität, und doch auch die Ruhe, um dem Sturm zu trotzen“, zählte die Schwester von Venus Williams auf, warum sie sich für eine Superheldin hält. „Hab keine Angst, nur weil du eine Dame bist, dich jeder Herausforderung zu stellen und kein Opfer, sondern ein Held zu sein! Hört immer auf euren Superhelden-Instinkt, kämpft für das, was ihr für gerecht haltet, seid Superhelden", riet Williams ihren fast vier Millionen Facebook-Abonnenten.

So stöhn ist das Damen-Tennis! Wir zeigen die lautesten Spielerinnen

So stöhn ist das Damentennis!
Seien Sie froh, dass diese Fotostrecke keinen Ton hat - aber dafür ganz viel Foto: So stöhn ist das Damentennis! © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Hier sehen Sie die Queen des lauten Schreis: Maria Scharapowa. © Getty
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Die schöne Russin bringt es auf unfassbare 101 Dezibel. Das entspricht einer lauten Motorsäge und liegt knapp unter der Schmerzgrenze - für manche ihrer Gegnerinnen auch deutlich darüber. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Bei so viel Geschrei geraten die spielerischen Fähigkeiten Scharapowas fast in den Hintergrund. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Doch sie ist bei weitem nicht die einzige Spielerin, die grunzt, schreit oder stöhnt. © Getty
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Dinara Safina, die Schwester von Marat Safin, unterstrich ihre Schläge oft mit einem Ä-Ton. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Ääääääääh! © Getty
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Auch Elena Dementieva gab gern Laute von sich, die vor allem männliche Fans grübeln ließen © Getty
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Obacht, gleich kommt's! © Getty
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Die Sache mit dem Stöhnen hat übrigens nicht zwangsläufig etwas mit Extrakraft zu tun. © Getty
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Denn auch bei wahren Kraftpaketen wie den Williams-Schwestern, hier Venus, geht es lautstark zur Sache © Getty
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Serena steht ihrer Schwester auch da in nichts nach. © Getty
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Duelle unter den Schwestern sind ein wahrer Ohrenschmaus. © Getty
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Andrea Petkovic (l.) kann nicht nur gut tanzen, nein, ...  © Getty
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... vor ihren Siegen gibt sie lautstark alles! © Getty
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Auch Victoria Azarenka konnte glatt als Sirene durchgehen. © Getty
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Das hier war allerdings ein Jubelschrei. © Getty
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Michelle Larcher de Brito schlug sie alle! Zwar nicht im Tennis, sondern im Schreien. © Getty
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Mit 109 Dezibel war sie die lauteste Spielerin von allen. © Getty
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Und wer hat's erfunden? Hier sehen Sie die Mutter des Stöhnens, Monica Seles. © Getty
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Schon in ihren Duellen mit Steffi Graf ging sie deutschen Zuschauern damals gehörig auf den Zeiger. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Kommen wir zu den tieferen Tonlagen. © Getty
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Francesca Schiavones Urschreie waren deutlich tiefer als die der Konkurrenz. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Und jetzt kommen wir zu den ganz tiefen Tönen. Denn wer denkt, dass nur Frauen stöhnen, liegt falsch. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Die weltbesten Männer tun's auch, zum Beispiel Novak Djokovic. © Getty
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Oder Rafael Nadal, der seine Schläge ebenfalls akustisch untermalt © Getty
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Genau so! Roger Federer ist übrigens mucksmäuschenstill. © Getty
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Auch bei den Männern gibt es zwei Ur-Stöhner. © Getty
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Jimmy Connors ... © Getty
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... und Andre Agassi.  © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Bei ihm beschwerten sich die Gegner Ende der 80er-Jahre als Erstes, aber noch immer gibt es keine Lautstärkeregeln. Und so bleibt das Gestöhne ein Teil des Tennis! Nur auf den Tribünen gilt weiterhin: Quiet, please! © Getty

dpa/afp

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