Superreichen-Spenden: Hilfsorganisationen skeptisch

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Mehrerer US-Milliardäre, darunter auch Bill Gates (l) und Warren Buffett, wollen die Hälfte ihres Vermögens spenden.

Berlin - Die versprochenen Milliardenspenden von US-Superreichen stoßen in Deutschland auf Skepsis - selbst bei den großen Hilfsorganisationen.

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Die Aktion “Deutschland hilft“, ein Bündnis großer Hilfsorganisationen, sieht das Versprechen mehrerer US-Milliardäre, die Hälfte ihres Vermögens spenden zu wollen, skeptisch. “Ich bin tatsächlich geteilter Meinung. Das eine ist, dass es immer gut ist, seine Sympathie zu signalisieren mit Menschen, denen es nicht so gut geht, und zu spenden“, sagte die Geschäftsführerin Manuela Roßbach am Samstag im Deutschlandfunk. Aber bei den in den USA zugesagten Dimensionen müsse man sich fragen, wohin die Spenden gehen sollen. “Sind das vielleicht auch Zwecke, die der Staat erfüllen könnte?“

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Bereits bevor die Vorreiter-Milliardäre Bill Gates und Warren Buffett verkündet hatten, dass sie 40 Reiche zu dem großzügigen Versprechen überredet hätten, zeigte sich die “Charity“-Skepsis der Deutschen. Ende Juli berichtete das neue Wirtschaftsmagazin “Enorm“ von einer repräsentativen Umfrage, in der die Deutschen zu Großspenden von Reichen befragt wurden. Demnach sagen nur 50 Prozent aller Deutschen “Ich finde diese Haltung gut“. Demgegenüber vermuten 41 Prozent der Deutschen hinter großzügiger Spendenbereitschaft vor allem eine “PR-Geschichte, um das eigene Image zu verbessern“. Das Kölner Institut YouGov Psychonomics hatte 1042 Menschen befragt.

dpa

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