"Wahnsinn"

T.C. Boyle: Protest gegen alles, was Trump macht

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Der US-amerikanische Schriftsteller T.C. Boyle macht aus seinem Herzen keine Mördergrube. Foto: Henning Kaiser

Der amerikanische Autor kann dem Wahlsieg des neuen US-Präsidenten nur nur einen einzigen positiven Aspekt abgewinnen. Er sagt voraus, dass sich eine Gegenkultur zu Trump herausbilden wird.

Berlin (dpa) - Der amerikanische Autor T.C. Boyle hat die Twitter-Manie des künftigen US-Präsidenten Donald Trump kritisiert.

"Das ist eine völlig verrückte Situation. Es kommt einem wie Satire vor, spiegelt aber leider das reale Leben, wie es sich zurzeit in den USA und dem Rest der Welt entwickelt", sagte Boyle ("Wassermusik") der "Welt am Sonntag".

Die Präsidentschaft Trumps habe noch nicht einmal offiziell angefangen - "und schon geht dieser Wahnsinn weiter, der ja im Wahlkampf kaum noch auszuhalten war", so der Schriftsteller.

Boyle (68) hat in den vergangenen Jahren stets die Demokraten unterstützt und sieht jetzt eine breite Gegenbewegung zu Trump entstehen. "Wir werden in den nächsten Jahren gegen alles protestieren, was Trump macht. Wenn sein Wahlsieg irgendetwas Positives bewirken sollte, dann vielleicht, dass sich wie während des Vietnamkriegs eine vielschichtige Protest-Kultur formiert - eine Gegenkultur zu Trump", sagte Boyle

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