Kultfilm-Fortsetzung

„T2 Trainspotting“ feiert in Edinburgh Premiere

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Regisseur Danny Boyle besucht am Wochenende die Welt-Filmpremiere von „T2 Trainspotting 2“ im Cineworld in Edinburgh.

Edingburgh - Zwei Jahrzehnte nach der Veröffentlichung des Kultfilms „Trainspotting“ feierte die Fortsetzung „T2 Trainspotting“ nun in Edinburgh Premiere: Regisseur Danny Boyle und alle vier Hauptdarsteller sind wieder an Bord.

Er war der Kultfilm des Britpop: Zwei Jahrzehnte nach dem Kinoerfolg „Trainspotting - Neue Helden“ (1996) hat am Sonntag in Edinburgh dessen Fortsetzung "T2 Trainspotting" Premiere gefeiert.

„Es war schön, hier in Edinburgh zu drehen und man merkt, das Edinburgh in diesem Film eine viel größere Bedeutung hat als im ersten“, sagte Schauspieler Ewan McGregor. Unter Regisseur und Oscarpreisträger Danny Boyle spielt er wieder an der Seite von Robert Carlyle, Jonny Lee Miller und Ewen Bremner. „Es ist absolut richtig, dass wir für die Premiere hier sind“, sagte McGregor, der 1996 seinen internationalen Durchbruch mit seiner Hauptrolle in „Trainspotting“ hatte, wie der Filmtitel im englischen Original lautet. Während der erste Teil des Heroin-Epos hauptsächlich in Glasgow gefilmt wurde, obwohl die Handlung in Edinburghs heruntergekommener Vorstadt Leith spielt, war die schottische Hauptstadt in „T2“ Hauptdrehort. Ansonsten bleibt sich die Fortsetzung in vielem treu, wenngleich hier und da andere Akzente gesetzt werden: Viagra und Kokain lassen das Heroin etwas in den Hintergrund treten, Filmfigur Begbie (Carlyle) hat immer noch dieselbe große Klappe und wirkt so bedrohlich wie im ersten Teil, und es gibt auch wieder reichlich Ekel-Szenen. Doch trotz der harten Szene zeichne den Film, dessen erster Teil „Trainspotting“ auf dem gleichnamigen Roman von Irvine Welsh basierte, ganz britisch „eine Menge Humor“ aus, sagte Bremner.

Die Dreaharbeiten zur Trainspotting-Fortsetzung hatten im März 2016 begonnen, nachdem Danny Boyle im Herbst 2015 bekannt gegeben hatte, dass alle vier Hauptdarsteller auch bei „T2 Trainspotting“ mitwirken werden.

dpa

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