Take That kommt nach Deutschland

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Take That (Archivfoto) sind wiedervereint

London - Wenige Wochen nach ihrer Wiedervereinigung mit Robbie Williams hat die Band Take That einen Marathon von offiziellen Terminen begonnen. Im kommenden Jahr stehen drei Konzerte in Deutschland an.

Los ging es am späten Montagabend mit einer Preisverleihung in London, bei der Williams verriet, dass die fünf Musiker für längere Zeit zusammen bleiben könnten. “Ich freue mich auf die nächsten Jahre“, sagte Williams bei der Vergabe der “Q Awards“ in London.

Am Dienstagmittag hatten die fünf ehemaligen Teenie-Stars zu einer Pressekonferenz geladen. Es wurde erwartet, dass sie eine Dokumentation über ihre Wiedervereinigung und die ersten Wochen der gemeinsamen Arbeit vorstellen wollten.

Das neue Album mit dem Titel “Progress“ erscheint am 19. November, zuvor soll die Single “The Flood“ herauskommen. Es wird außerdem damit gerechnet, dass die Musiker demnächst Daten für eine Tour bekanntgeben.

Robbie Williams: Karriere - Absturz - Comeback - Papa

Karriere von Popstar Robbie Williams
1990 entdeckte die Mutter von Robbie Williams eine Anzeige, in der Mitglieder für eine Boygroup gesucht wurden. So schaffte Robbie den Einstieg bei der britischen Boygroup Take That. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Frontsänger der Band war Gary Barlow. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Robbie war mehr der Spaßvogel innerhalb der Gruppe. © dpa
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Im Jahr 1995 dann der Schock für die Fans: Robbie Williams verlässt Take That. © dpa
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Ein halbes Jahr später trennte sich dann auch die restliche Gruppe. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Robbie Williams machte nach seinem Ausstieg aus der Boyband solo weiter, ist aber anfangs wenig erfolgreich. Die Singles seines Albums „Life Thru a Lens“ floppten. © dpa
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Robbie widmete sich mehr und mehr seinen Drogen- und Alkoholexszessen und musste in eine Entzugsklinik eingeliefert werden. © dpa
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Seine Solokarriere schien bereits zu Ende, doch seine Single „Angel“ aus dem Jahr 1997 wurde ein großer Erfolg. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Seither wurde Robbie Williams jährlich mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Unter anderem bekam er zahlreiche Brit Awards (hier verliehen von Spicegirl Geri Halliwell), MTV Europe Music Awards und den Echo. © dpa
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Für eine Kampagne zur Aufklärung über Brustkrebs, stellte sich Robbie mit Brüsten vor die Kamera. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Das zweite Album „I‘ve Been Expecting You“, landete sofort auf Platz eins der britischen Charts. Auch in Europa war es erfolgreich. © dpa
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„Sing When You‘re Winning“ aus dem Jahr 2000 wurde sein Erfolgsalbum und machte ihn endgültig zum internationalen Superstar.  © dpa
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Auch andere bekannte Künstler waren mit auf dem Album. Beispielsweise Kylie Minogue beim Duett „Kids“. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Robbie wird in die Reihe von Madame Tussaud‘s Wachsfiguren in London aufgenommen. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Im Jahr 2001 sang er für den Film „Bridget Jones“ eine Neuauflage von Frank Sinatras „Have You Met Miss Jones?“. Inspiriert von dieser Swing-Nummer nahm Robbie ein komplettes Album mit Swing-Klassikern auf. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Die Single „Somethin‘ Stupid“ mit Nicole Kidman und das gesamte Album  „Swing When You‘re Winning“ werden wieder ein großer Erfolg. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Mit seinem Swing-Album schaffte Robbie Williams endgültig den Imagewechsel vom Boygroup-Mitglied zum international anerkannten Sänger. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Williams Konzerte in den größten Konzertstadien Europas waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. © dpa
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Mit spektakulären Auftritten bei seinen Tourneen begeisterte er die Fans (hier im Münchner Olympiastadion im Jahr 2003). © dpa
Unterdessen feiert Take That im Jahr 2005, nach fast 10 Jahren Trennung, ihr Comeback - ohne Robbie Williams. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Er bleibt weiter auf Solopfaden. Sein Dance/Electro-Album „Rudebox“ aus dem Jahr 2006 verkauft sich allerdings schlechter als die Platten davor. Das neue Album seiner alten Band Take That übertrifft seine Verkaufszahlen bei weitem. © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
Danach wird es ruhiger um den Star (hier mit seiner Rottweilerdame Missy). © dpa
Karriere von Popstar Robbie Williams
2007 kommt er wegen Tablettensucht erneut in eine Entzugsklinik. © dpa
Nach zwei Jahren Pause hat sich Robbie im Jahr 2009 wieder gefangen. © dpa
2010 dann der Paukenschlag: Robbie stieg wieder bei Take That (Archivfoto) ein. © dpa
Nach mehr als 15 Jahren feiert die Boygroup ihr Comeback in Originalbesetzung. © dpa
Im gleichen Jahr heiratet er die türkisch-US-amerikanische Schauspielerin Ayda Field © dpa
Im September 2012 kommt Töchterchen Theodora „Teddy“ Rose zur Welt. © dpa
Im November 2012 erscheint sein neues Solo-Album "Take the Crown" © dpa

Die Popgruppe gehörte in den 1990er Jahren mit Hits wie “Babe“ oder “Pray“ zu den erfolgreichsten Bands. Ihre Trennung hatte 1996 weltweite Hysterie unter Teenagern ausgelöst. 2005 hatten Gary Barlow, Howard Donald, Jason Orange und Mark Owen wieder zusammengefunden.

Williams hatte sich zunächst zurückgehalten. Er hatte eine äußerst erfolgreiche Solokarriere hingelegt, sich dann aber wegen Drogenproblemen zurückgezogen. Mitte Juli hatte die Band die komplette Wiedervereinigung bekanntgegeben.

Drei Konzerte in Deutschland

Take That spielen 2011 drei Konzerte in Deutschland. Die Shows sind am 22. Juli in Hamburg, am 25. in Düsseldorf und am 29. in München, wie die Agentur Wasted Management am Dienstag in Berlin mitteilte. Die Band werde ihre größten Hits singen. Zudem werde Robbie Williams einige seiner Songs solo präsentieren.

dpa/dapd

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