Tarantinos Cutterin tot aufgefunden

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Tarantinos Cutterin Sally Menke ist tot aufgefunden worden.

New York/Los Angeles - Sally Menke, die legendäre Cutterin, die für den Schnitt der meisten Quentin-Tarantino-Filme sorgte, ist tot. Die Umstände allerdings sind nicht ganz eindeutig.

Die 56-Jährige wurde nach Angaben von CNN vom Dienstag auf einem Wanderweg im großen Griffith Park in Los Angeles gefunden. Freunde hatten die Polizei alarmiert, weil Menke nicht von einem Wanderausflug zurückgekommen war. An der Suche waren auch Hubschrauber und Spürhunde beteiligt. Möglicherweise hatte die Rekordhitze mit dem Tod der Frau zu tun: Sie starb auf ihrem Wanderausflug an dem mit 45 Grad heißesten Tag, der in Los Angeles je registriert worden war.

Menke hat nie einen Oscar bekommen, galt in der Szene aber als eine der besten Cutterinnen. Sie hatte 1992 Tarantinos ersten Kinofilm “Reservoir Dogs - Wilde Hunde“ geschnitten und später immer wieder mit ihm zusammengearbeitet. Auch bei “Pulp Fiction“, “Jackie Brown“ und den beiden “Kill Bill“-Filmen arbeitete sie mit, ebenso bei seinem jüngsten Film “Inglourious Basterds“. Zudem schnitt sie noch für Ole Bornedal (“Nightwatch“), Billy Bob Thornton (“Daddy and them - Durchgeknallt in Arkansas“) und zuletzt Michael Lander (“Peacock“).

Bilder zum Film "Inglourious Basterds"

Bilder zum Film "Inglourious Basterds"

dpa

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