Liz Taylor: Ihr Tod ist das Ende der Legenden-Ära

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Liz Taylor und Richard Burton waren das Traumpaar Hollywoods: Sie heirateten zwei Mal

Los Angeles - James Dean, Paul Newman, Marilyn Monroe und Liz Taylor - diese Namen waren einmal untrennbar. Mit dem Tod von Liz Taylor geht jetzt die Ära der Hollywood-Legenden zu Ende: 

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Hollywood-Legende Liz Taylor ist tot

Elizabeth Taylor hatte alles, was einen Star ausmacht: umwerfende Schönheit, Leinwandpräsenz, Millionengagen, acht Hochzeiten, zwei Oscar-Trophäen, unzählige Titelbilder und Skandalschlagzeilen über Affären und Alkoholexzesse. Sie hatte teure Juwelen, glamouröse Freunde und als Aids-Aktivistin eine Aufgabe, für die sie sich unermüdlich einsetzte. Kein Superlative wird ausgelassen, um die “schönste Frau der Welt“ und die “größte Filmgöttin aller Zeiten“ gebührend zu würdigen. Taylors Tod am Mittwoch im Alter von 79 Jahren hat in Hollywood ein schwarzes Loch hinterlassen.

Hollywood-Legende Liz Taylor ist tot - Bilder ihres Lebens

Sie war die letzte große Diva des alten Hollywood: Schauspielerin Liz Taylor ist am Mittwoch, 23. März 2011, in einem Krankenhaus in Los Angeles gestorben. Das Bild zeigt Taylor 1975 im Krüger Nationalpark in Botswana. © dpa
Hollywood-Queen Elizabeth Taylor wird im Mai 2000 von der britischen Königin Elizabeth II. geadelt. © dpa
Taylor 1960 am Set des Monumentalfilms "Cleopatra". © AP
In "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" (1966) gaben sich Liz Taylor und ihr damaliger Mann Richard Burton wie im wahren Leben: Sie soffen und zofften sich. Taylor gewann für ihre Rolle 1967 den Oscar als beste Hauptdarstellerin. © AP
Taylor 1957 mit Montgomery Clift im Film "Das Land des Regenbaums". © dpa
Liz Taylor 1953 auf dem Balkon des "Grand Hotel" in der schwedischen Hauptstadt Stockholm. © dpa
Elizabeth Taylor verlässt mit ihrem Hund am 30. Mai 2006 im Rollstuhl die Los Angeles Filmstudios der CNN nach der Talkshow "Larry King Live". © dpa
Die elfjährige Liz Taylor 1943 mit dem Filmcollie Lassie am Set von "Heimweh ".  © AP
Taylor 1957 im Film "Das Land des Regenbaums". © AP
1960 spielt Taylor im Film "Telefon Butterfield 8" mit.  © AP
Eine ihrer größten Rollen: Taylor spielt 1963 in "Cleopatra" die  ägyptische Pharaonin. © dpa
1961 freut Liz Taylor sich über den Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle im Film "Telefon Butterfield 8". © AP
1983 spielt Liz Taylor im Broadway-Stück "Private Lives". © AP
Enge Freunde: Liz Taylor und Popstar Michael Jackson im Jahr 2000 bei einem Galakonzert in der Royal Albert Hall in London. © dpa
Liz Taylor im Jahr 2009 bei der Beerdigung von Michael Jackson. © dpa
Ihre große Liebe: Liz Taylor und ihr Ex-Ehemann Richard Burton, aufgenommen im April 1983 in Boston, wo sie gemeinsam in dem Theaterstück "Privates Lives" auf der Bühne stehen. © dpa
Pop-Art-Künstler Andy Warhol verewigte Taylor 1963 im Kunstwerk "Silver Liz". © dpa
Achtmal war Liz Taylor verheiratet. Das Bild zeigt sie und ihren vierten Mann Eddie Fisher, im September 1961 auf dem New Yorker Flughafen. © dpa
Liz Taylor 1999 beim Filmfestival in Cannes. © dpa
Liz Taylor engagierte sich für den Kampf gegen die Immunschwächekrankheit Aids. Das Bild vom März 1999 sie bei einem Empfang von Christie's in New York. Der Empfang war eine Benefizveranstaltung für die amerikanische Stiftung für Aids-Forschung (amfAR) © dpa
Mit Richard Burton war Liz Taylor zweimal verheiratet. Erstmals von 1964 bis 1974 und dann ein weiteres Mal von 1975 bis 1976. © dpa
Ihre achte Ehe: Von 1991 bis 1995 war Taylor mit dem Bauarbeiter Larry Fortensky verheiratet. © dpa
Taylor 1963 am Set des Historienfilms "Cleopatra". © dpa
Taylor mit ihrem dritten Ehemann, dem Filmproduzenten Mike Todd bei ihrer Ankunft auf dem Flughafen von London. © dpa
Taylor 1997 mit Michael Jackson bei ihrer Geburtstagsfeier im "Pantages Theater" in Los Angeles. © AP
Taylor trifft 1991 mit ihrem Mann Larry Fortensky in einem Restaurant in London ein. © AP
Taylor im Mai 2000 kommt zu einem Galakonzert in der Royal Albert Hall in London. © dpa
Taylor im Dezember 2007 in den Paramount Studios in Hollywood bei einer Benefizveranstaltung zugunsten ihrer "Elizabeth Taylor HIV/AIDS Foundation". © AP
Im Mai 1959 heiratet Liz Taylor ihren vierten Mann Eddie Fisher. Das Foto zeigt die beiden bei der Hochzeitsfeier. © AP

“Das ist das Ende einer Ära“, lamentierte die amerikanische Schauspielerin und Sängerin Barbra Streisand. “Es war nicht nur ihre Schönheit und ihre Berühmtheit. Es war ihre Humanität“. Elton John trauerte einem “Hollywood-Giganten“ nach. “Sie war der glamouröseste und verführerischste Star unserer Generation“, schwärmte Taylors Kollegin Debbie Reynolds (78). “Niemand konnte Elizabeths Schönheit und sexueller Ausstrahlung gleichkommen. Frauen schätzten sie und Männer beteten sie an...“. Joan Collins pflichtete bewundernd bei: “Sie war die Letzte der wahren Hollywood-Ikonen“.

Zuletzt trauerte die Filmwelt der als Sex-Göttin gefeierten Jane Russell nach, die Ende Februar mit 89 Jahren gestorben war. Im vorigen September nahm Hollywood von dem 85-jährigen Tony Curtis Abschied, der in “Manche mögen's heiß“ (1959) an der Seite von Marilyn Monroe und Jack Lemmon glänzte.

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