Schimpftirade gegen TV-Kult

Theater-Star Meyerhoff hasst den „Tatort“

+
Theater schauspieler  Joachim Meyerhoff

Berlin - Der Theaterschauspieler Joachim Meyerhoff (45) hat in einer wahren Schimpftirade kein gutes Haar an der TV-Kult-Krimireihe "Tatort" gelassen.

„Wenn ich wunderbare Kollegen wie Axel Milberg, Martin Wuttke oder Eva Mattes in dieser Konfektionsware sehe, dann halte ich es nicht aus. Was für eine Unterforderung“, sagte der Schauspieler, dem 2012 die höchste österreichische Theater-Auszeichnung, der Nestroy-Preis, verliehen wurde, der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Rangliste: Die beliebtesten "Tatort"-Kommissare

Rangliste: Die beliebtesten "Tatort"-Kommissare

„Dass die das ausfüllt, glaube ich einfach nicht! Und ganz schlimm: die totale Verbrüderung mit dem Zuschauer. Stets geheimnisvoll tun und dabei total durchschaubar sein. Und dann, das finde ich fast noch verwerflicher, dieses Sich-Brüsten mit pseudobrisanten Themen“, regte sich Meyerhoff auf, der bald vom Burgtheater Wien ans Hamburger Schauspielhaus wechselt. „Wenn ich das schon höre: im Drogenmilieu! Im Menschenhändlermilieu! Grauenhaft. Noch schlimmer als politisch korrektes Theater.“

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.