Thomas D.: "Musik ist fast schon was Heiliges"

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Thomas D.

Frankfurt - Für Rapper Thomas D. (44) ist Musik beinahe etwas Heiliges. Dafür hat er eine ganz eigene Erklärung. Für eines hat der Sänger dagegen überhaupt kein Verständnis.

Die besondere Kombination von Worten mit Musik ginge manchmal „wirklich an die Grenze, an der du denkst, das ist 'magic'“, sagte Thomas D. der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) am Mittwoch. Dafür müsse man kein Instrument spielen können.

„Harmonie ist ein Wort, das in der Musiklehre das Gleiche bedeutet wie im Zwischenmenschlichen: miteinander“, erklärte der 44-Jährige. Musik schaffe ein harmonisches Feld, in das Menschen eintauchen könnten, das sie positiv aber auch negativ bewegen könne. „Es gibt natürlich Leute, die verwenden ebendiese Macht der Musik, um aufzuhetzen, um Hass zu schüren“, so Thomas D. Das lehnt der Künstler entschieden ab und appelliert an das Verantwortungsbewusstsein eines jeden Musikers.

Dauerhaftes Glück hängt für den Familienvater vor allem an nichtmateriellen Dingen. „Ganz wichtig ist die Erkenntnis, die sich leicht vertreten lässt, wenn man Geld hat: Geld macht nicht glücklich“, sagt er der Zeitung. In der Nächstenliebe liegt für den Musiker dagegen viel Befriedigung, getreu dem Satz „Schenke und du wirst beschenkt“.

So wirkt Musik auf unseren Körper

Musikwirkung auf den Körper
Elektropop (z.B. Lady Gaga, Alejandro):  Bei einem Tempo über 72 bmp haben Musikstücke insbesondere auf Frauen aufputschende Wirkung. Frequenz: 80 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Rock/Pop (z. B. U2 – Beautiful Day): Gut für Männer, da sie häufig zu höheren Blutdruck als Frauen neigen. Ihre Leistung wird durch hohe motorische Erregung beeinträchtigt. Aus diesem Grund führen bei Männern tendenziell ruhigere, fließende Klänge zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit. Frequenz: unter 72 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Akustik/Folk/Blues (z. B. Jack Johnson – Wasting Time): Ruft stärkste Reaktion des Körpers hervor, da das Tempo einem verlangsamten Herzrhythmus ähnlich dem Schlafzustand entspricht. Dabei kommt es beim Zuhörer zur größten Entspannung, zur Beruhigung der Atmung und zur Entkrampfung der Muskulatur. Frequenz: 60 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Klassik (z. B. Wolfgang Amadeus Mozart – „Lacrimosa“ aus dem Requiem):  Die klassischen Klänge im langsamen Tempo helfen bei Schlafstörungen und lösen körperliche Verspannungen. Daher wird heute häufig in Zahnarztpraxen oder OP-Sälen klassische Musik zur präoperativen Angstreduktion der Patienten abgespielt. Frequenz: 65 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Oper (z. B. Guiseppe Verdi – „Triumphmarsch“ aus der Aida): Kann die Konzentrationsfähigkeit fördern und sich positiv auf den Blutdruck auswirken. So führte Verdis emotional mitreißende Opernmusik aus Aida in wissenschaftlichen Untersuchungen zu einer Blutdrucksenkung um durchschnittlich 5 mmHg bei den Zuhörern. Frequenz: 100 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Heavy Metal (z. B. Metallica – Enter Sandman): Das Lied beschleunigt die Herz-Kreislauf-Aktivität, da das Tempo dem Herzschlag während höherer Belastungen entspricht. Daher kommt es zu einer aufputschenden Wirkung. Frequenz: über 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Hard Rock (z. B. AC/DC – Highway To Hell): Hard Rock-Musik im schnellen Tempo wie dieser Klassiker kann zum Abbau von Aggressionen beitragen und helfen, Ängste und Frustrationen zu überwinden. Frequenz: im Mittel bei ca. 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Latino-Pop (z. B. Shakira – Waka Waka): Der beschwingte, lateinamerikanische Rhythmus im schnellen Tempo bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung und kann helfen, melancholische Augenblicke zu überbrücken. Frequenz: ca. 125 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Chanson (z. B. Beispiel: Udo Jürgens – Aber bitte mit Sahne): Hat einen anregenden Effekt, hilft gegen Müdigkeit. Hat eine Stimmung-aufhellende Wirkung und verbessert die Leistungsfähigkeit. Frequenz: 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Schlager (z. B. Jürgen Drews – Ein Bett im Kornfeld): Das mittlere Tempo erzeugt Ausgeglichenheit und hilft gegen Stress-Symptome. Kann darüber auch motivationssteigernd wirken. Frequenz: 110 Hz. © dpa

Thomas D, bürgerlich Thomas Dürr, wurde als Mitglied der Deutsch-Rap-Band „Die Fantastischen Vier“ berühmt. Darüber hinaus ist er auch als Solokünstler und Moderator bekannt.

kna

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