Grisham fasziniert der Kachelmann-Fall

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Bestseller-Autor John Grisham auf seiner ersten Lesereise durch Deutschland.

Berlin - Der US-Schriftsteller John Grisham sieht im Fall Kachelmann genügend Potenzial für einen Roman. Die wenigen Fakten, die er kenne, reichten bereits aus.

“Ja, das könnte einen Roman abgeben“, sagte der 55-Jährige der “Berliner Morgenpost“.  Fragen wie “Wann und wie sagt eine Frau Nein? Wann beginnt Vergewaltigung in einer Beziehung?“ faszinierten ihn, sagte der Bestseller-Autor. Zudem sei er davon überzeugt, dass Kachelmann die Anschuldigung wohl sein ganzes Leben lang nicht mehr los werde.

Sexszenen zu schreiben, liegt Grisham dem Bericht zufolge überhaupt nicht. “Sie werden nur komisch“, sagte er. Seine Frau habe einmal eine Liebesszene gelesen und vor Lachen losgeprustet. “Das willst du nicht wirklich veröffentlichen“, habe sie die Stelle kommentiert.

Grisham hatte am vergangenen Freitag in München sein neues Buch “Das Gesetz“ vorgestellt, das in den USA bereits rund eine Million Mal verkauft wurde. Er war sein erster Deutschlandbesuch, um ein Buch zu präsentieren. Obwohl seine Bücher weltweit bereits rund 275 Millionen Mal verkauft worden sind, war es erst die sechste Lesung, die der Autor vor großem Publikum gab.

dapd

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