DJ Dosenpfand mag keine Disco-Musik

+
Jürgen Trittin

München - Der Grünen-Politiker Jürgen Trittin alias DJ Dosenpfand mag keine Discomusik - sie erinnert den 56-Jährigen zu sehr an seinen Wehrdienst.

"In der Kantine wurde immer dieser Mist gespielt“, sagte der Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion dem Magazin “Rolling Stone“ (September). “Jedesmal wenn ich Stayin' Alive' von den Bee Gees höre, muss ich sofort an diese Bundeswehrkantine denken - und an den merkwürdigen Geruch von Eierbrötchen.“

Trittin ist heute selbst gelegentlich als Discjockey tätig - in Erinnerung an seine Zeit als Bundesumweltminister unter dem Namen “DJ Dosenpfand“. Überraschend billigt der Grüne in dem Interview dem Adel besondere Vorrechte zu.

Popstars und ihre früheren Berufe

Popstars und ihre früheren Berufe: Trucker, Tankwart, Totengräber

Den Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD), der seinerzeit für Fotos im Designeranzug kritisiert wurde, nimmt Trittin in Schutz: “Schröders Inszenierung war ja vergleichsweise bescheiden verglichen mit der Selbstinszenierung von Herrn zu Guttenberg.“ Gemünzt auf den Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg fügte er hinzu: “Daran sieht man: Was der alte Adel darf, darf der Aufsteiger noch lange nicht.“

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.