Trotz Rotlichtaffäre: Volk möchte Monarchie

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Stockholm - Das Vertrauen in das schwedische Köngishaus ist trotz der Rotlichtaffäre von Schwedens König Carl XVI. Gustav ungebrochen. 72 Prozent der Schweden sprachen sich für eine Beibehaltung der Monarchie aus.

Die angeblichen Rotlichtaktivitäten von Schwedens König Carl XVI. Gustaf (65) haben das Vertrauen der Schweden in ihre Monarchie bisher offenbar wenig erschüttert. Wie die Zeitung “Svenska Dagbladet“ am Freitag berichtete, sprachen sich bei einer Umfrage des Sifo-Institutes 72 Prozent für die Beibehaltung des Königshauses aus. 20 waren für die Abschaffung und 8 Prozent unentschieden. An der Studie nahmen 1500 Befragte teil.

Das sei weiter in etwa der Grad an Unterstützung, wie er seit den 70er Jahren konstant gewesen sei, meinte Sifo-Sprecher Toivo Sjörén. Allerdings schlug das Meinungs-Barometer mit einem Minus von vier Prozentpunkten auf 68 Prozent für die Monarchie bei den 500 Befragten um, die kurz nach einem stark beachteten Interview des Königs antworteten. Die anderen hatten kurz vorher geantwortet.

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In dem Interview hatte der Ehemann von Königin Silvia (67) die Vorwürfe wegen angeblicher Besuche in Stripbars und Kontakten mit Kriminellen aus dem Rotlicht-Milieu zurückgewiesen. Seine Aussagen wurden in der Öffentlichkeit allerdings durchweg als wenig überzeugend eingestuft.

Carl Gustaf schloss unter anderem die Existenz “verfänglicher“ Fotos mit ihm aus. Der frühere Nachtclubbetreiber Mille Markovic reagierte mit der Ankündigung, solche Bilder schon bald gegen Bezahlung im Internet zu veröffentlichen.

dpa

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