Zwitscher-Vergleich

Obama oder Papst - Wer ist mächtiger bei Twitter?

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Barack Obama hat zwar mehr Follower auf Twitter, die Posts von Papst Franziskus werden aber öfter retweetet

Washington - Papst Franziskus ist laut einer Studie der einflussreichste „politische“ Twitterer der Welt. Seine Tweeds sind erfolgreicher als die von Barack Obama

Er sei mit 7,2 Millionen Followern auf seinen neun Sprachen-Accounts „der am zweitmeisten gefolgte Leader weltweit“ hinter US-Präsident Barack Obama, meldet die US-amerikanische Presseagentur CNS (Donnerstag Ortszeit) unter Berufung auf die New Yorker PR-Agentur Burson-Marsteller. Allerdings erhalte er unter @Pontifex weitaus mehr Re-Tweets. Seine auf Spanisch verfassten Tweets werden demnach durchschnittlich mehr als 11.000 Mal retweeted, seine englischen 8.200 Mal. @BarackObama erhalte dagegen durchschnittlich nur rund 2.300 Re-Tweets.

Die weltweite Studie von Burson-Marsteller trägt den Titel „Twiplomacy“ und untersucht den Twitter-Gebrauch führender Persönlichkeiten. Demnach nutzen inzwischen zwei Drittel aller Staatsoberhäupter den Kurznachrichtendienst zum diplomatischen Austausch mit ihren Amtskollegen.

Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus

Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
1973 war Bergoglio noch einfacher Priester. © AP/dpa
Bilder aus dem Leben von Papst Franziskus I.
Hochzeitsfoto der Eltern Bergoglios, Regina Maria Sivori and Mario Jose Bergoglio, aus dem Jahr 1935. Ein Jahr später wurde Bergoglio geboren. © AP/dpa
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Bergoglio (rechts, zusammen mit zwei Klassenkameraden) ging in den frühen 50er-Jahren in eine Schule in Buenos Aires © AP/dpa
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Bergoglios Vater, Mario Jose Bergoglio (Mitte) mit seinen Eltern, Juan und Magarita Vasallo in Buenos Aires (Foto undatiert) © AP/dpa
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In diesem Gebäude in Buenos Aires, einst eine technische Schule, machte Bergoglio seinen Abschluss als Chemietechniker. © AP/dpa
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In einem Seminar lehrte Bergoglio (hier ein Bild aus dem Jahr 1966) Literatur und Psychologie. © ap/dpa
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1969 bekam Bergoglio seine Priestweihe. Hier posiert er (hintere Reihe, 2. v. l.) mit seiner Familie. (Foto undatiert) © AP/dpa
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Bereits als Priester leitete Bergoglio (r., Foto aus dem Jahr 1973) viele Messen. © ap/dpa
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Papst Johannes Paul II. ernannte Bergoglio 2001 zum Kardinal. © ap/dpa
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Dieses Slum von Buenos Aires besuchte Bergoglio zu seiner Zeit als Erzbischof oft. © AP/dpa
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Bergoglio ist Anhänger des Fußballteams von San Lorenzo de Almagro. (Foto aus dem Jahr 2011) © AP/dpa
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Bergoglio ist Mitglied des Fanclubs. © AP/dpa
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Papst Benedikt XVI. bei einem Treffen mit Kardinal Bergoglio im Jahre 2007. © AP/dpa
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Erzbischof Bergoglio bei einer Messe für Drogenabhängige und Arme aus dem Jahr 2008. © dpa
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Die Präsidentin Argentiniens, Cristina Fernandez, soll ein eher kühles Verhältnis zum neuen Papst haben. (Foto aus dem Jahr 2008) © AP/dpa
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Bergoglio fuhr noch als Kardinal von Buenos Aires mit der U-Bahn. (Foto aus dem Jahr 2008) © AP/dpa
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Kardinal Bergoglio beim Heiligen Abendmahl (Foto aus dem Jahr 2009) © AP/dpa
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Kardinal Bergoglio bei einer Messe (Foto aus dem Jahr 2009). © AP/dpa
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Die Volksnähe hat er sich bewahrt: Bergoglio trinkt Mate, das Nationalgetränk Argentiniens. (Foto aus dem Jahr 2013) © AP/dpa
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Kardinal Bergoglio einen Tag vor Beginn des Konklaves, bei dem er zum neuen Papst gewählt wurde. © dpa
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Als Papst nennt er sich Franziskus - nach dem Heiligen Franz von Assisi. © AP/dpa
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Die jüngste Stimme von Papst Bergoglio, María Elena Bergoglio (65), hat ihren Pass erneuert, um ihren Bruder in Rom besuchen zu können. © dpa

„Twiplomacy“ zufolge verfügt Obama von allen Politikern und Staatsmännern mit 33,5 Millionen die weitaus meisten Follower. Er sei jedoch weit weniger vernetzt als Amtskollegen. Überhaupt wiesen viele Accounts mit hohen Zahlen von Followern vergleichsweise geringe Interaktion mit anderen Nutzern auf, so ein Ergebnis der Studie. - Die Untersuchung enthält Daten über die Twitter-Accounts von 505 Staatsoberhäuptern, Außenministern und Regierungen von 153 Staaten im Monat Juli.

Berlin im Obama-Fieber: Der Präsident ist da

US-Präsident Barack Obama auf dem Pariser Platz. © dpa
US-Präsident Barack Obama auf dem Pariser Platz. © dpa
US-Präsident Barack Obama auf dem Pariser Platz. © AFP
Auf dem Pariser Platz tummelt es sich nur so von Zuschauern. © dpa
Die gemeinsame Pressekonferenz von Barack Obama und Angela Merkel im Kanzleramt. © AP
Die gemeinsame Pressekonferenz von Barack Obama und Angela Merkel im Kanzleramt. © AFP
Die gemeinsame Pressekonferenz von Barack Obama und Angela Merkel im Kanzleramt. © dpa
Barack Obama trifft Kanzlerin Angela Merkel. © dpa
Barack Obama im Schloss Bellevue. Er begrüßt die Schüler der John F- Kennedy-Schule Berlin. © dpa
Barack Obama und Bundespräsident Joachim Gauck im Schloss Bellevue. Der Präsident trägt sich ins Gästebuch ein. © dpa
Barack Obama im Schloss Bellevue. © dpa
Barack Obama und Bundespräsident Joachim Gauck im Schloss Bellevue. © dpa
Barack Obama und Bundespräsident Joachim Gauck im Schloss Bellevue. © dpa
Barack Obama und Bundespräsident Joachim Gauck im Schloss Bellevue. © dpa
Barack Obama und Bundespräsident Joachim Gauck im Schloss Bellevue. © dpa
Am Dienstagabend ist Barack Obama mit seiner Familie in Berlin zu einem 25-stündigen Aufenthalt angekommen. © dpa
Am Dienstagabend ist Barack Obama mit seiner Familie in Berlin zu einem 25-stündigen Aufenthalt angekommen. © dpa
Am Dienstagabend ist Barack Obama mit seiner Familie in Berlin zu einem 25-stündigen Aufenthalt angekommen. © dpa
Am Dienstagabend ist Barack Obama mit seiner Familie in Berlin zu einem 25-stündigen Aufenthalt angekommen. © dpa
Am Dienstagabend ist Barack Obama mit seiner Familie in Berlin zu einem 25-stündigen Aufenthalt angekommen. © dpa
Am Dienstagabend ist Barack Obama mit seiner Familie in Berlin zu einem 25-stündigen Aufenthalt angekommen. © dpa
Am Dienstagabend ist Barack Obama mit seiner Familie in Berlin zu einem 25-stündigen Aufenthalt angekommen. © dpa

Während @Pontifex niemandem außer seinen eigenen Sprachen-Accounts folgt, hat Papst Franziskus selbst 40 Follower unter den politischen Führungspersönlichkeiten der Welt, darunter auch die israelische Regierung, Ministerpräsident und Außenminister sowie der Staatspräsident des Libanon. Aus Europa folgen dem Papst laut Burson-Marsteller nur wenige VIPs, darunter der frühere tschechische Außenminister Karel Schwarzenberg.

KNA

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