Boris' Gattin twittert Kraftausdrücke

Becker/Pocher-Zoff: Jetzt mischt auch Lilly mit

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Lilly und Boris auf dem Oktoberfest 2013

Berlin - Nach dem Twitter-Zoff schweigen Boris Becker und Oliver Pocher - dafür meldet sich die Gattin des Ex-Tennisstars zu Wort. Und zwar mit Kraftausdrücken.

Austeilen kann er, der Oliver Pocher, das hat er schon oft bewiesen. Nur mit dem Einstecken hat er's nicht immer so. Diese Tatsache entfachte einen Twitter-Zoff, wie ihn die Netzwelt selten gesehen hat. Wegen einer Passage in Boris Beckers neuer Biographie fühlte sich der TV-Star gezwungen, auf den Ex-Sportler loszugehen. Es ging um Pochers Ehefrau Alessandra, von der er inzwischen getrennt ist.

Die Tweets aus der Nacht zum Sonntag sind inzwischen gelöscht. Wahrscheinlich war's den beiden peinlich. Am Montag schwiegen sie. Dafür meldete sich Becker-Gattin Sharlely ("Lilly") zu Wort. Sie postete - ganz ohne weitere Worte - ein Bild. Auf schwarzem Hintergrund ist da in weiß geschrieben: "Nothing can break me. All this bullsh*t made me a strong motherf****er!". Auf eine Übersetzung auf Deutsch soll an dieser Stelle wegen der Kraftausdrücke ganz bewusst verzichtet werden.

Die größten Shitstorms

Nestlé: Für großes Aufsehen sorgte ein Shitstorm im Jahr 2010, dessen Triebfeder die Umweltschutz-Organisation Greenpeace war. Greenpeace kritisierte die Verwendung großer Mengen von Palmöl bei der Produktion von Nestlés KitKat. Die Lebensräume von Orang-Utans würden dadurch zerstört. Angestossen wurde das Ganze mittels einer Social-Media-Kampagne mit schockierenden YouTube-Videos. Diese verbreiteten sich rasend schnell. Nestlé wollte daraufhin das Video verbieten, indem gewisse Fanseiten abgeschaltet wurden. So wollte man der Diskussion entkommen. Das genaue Gegenteil passierte. Die Aufmerksamkeit nahm sogar noch zu und das Video verbreitete sich noch schneller im Netz. © dpa
O2: 2011 beschwerte sich ein Blogger wegen Netzproblemen bei dem Mobilfunkanbieter. Als Antwort bekam er, dass es sich dabei lediglich um einen Einzelfall handele. Im Anschluss startete der Shitstorm in Form der Aktion: „Wir sind Einzelfall“. Tausende Betroffene meldeten sich. O2 gab zu, dass es sich nicht nur um Einzelfälle handele und versprach, sein Netz auszubauen. © dpa
Schlecker: Auch die insolvente Drogeriemarktkette wurde bereits mit einem Shitstorm konfrontiert, nachdem sie 2011 einen neuen Werbeslogan etablieren wollte. For You. Vor Ort – hieß der Slogan, der eine besondere Nähe zum Kunden herausstellen sollte. Der Shitstorm brach los, als ein Unternehmenssprecher ungeschickt auf Kritik reagierte. Er sagte, dass das Motto den durchschnittlichen Schlecker-Kunden anspreche. Und zwar Menschen mit niedrigem bis mittlerem Bildungsniveau. Empörte Reaktionen waren die Folge. © dpa
ING-DiBa: Auslöser war ein weithin bekannter Werbespot mit Basketball-Star Dirk Nowitzky. In einem seiner Reklamefilmen verputzte der Würzburger in einer Metzgerei eine Scheibe Wurst: Ein absoluter Skandal für viele Vegetarier und Veganer. Also lösten sie 2011 einen Shitstorm aus, indem Sie die Facebook-Seite der Bank mit zahllosen kritischen Posts zum Fleischkonsum überfluteten. Besonders interessant an diesem Shitstorm: Viele Kunden solidarisierten sich mit der ING-DiBa und kritisierten den aggressiven Ton und anmaßende Kommentare der Provokateure. In der Folge drehte der Shitstorm und entlud sich auf dem Erzeuger. © dpa
Deutsche Bahn: Das Unternehmen erlebte ebenfalls die Macht der Internet Community, als sie im Herbst 2010 ein Chef-Ticket für 25 Euro anbot, mit dem man durch ganz Europa reisen konnte. Verkauft wurden die Fahrkarten über eine Facebook-Seite. Was die Bahn nicht bedacht hatte: Die Besucher des Profils nutzten die Plattform nicht nur zum Kauf des Tickets, sondern auch, um ihren Ärger über verspätete Züge, defekte Technik oder Stuttgart 21 Luft kundzutun. Der Fehler der Bahn im Umgang mit der Entrüstung: Während des Shitstorms fehlte es an jeglicher professionellen Moderation und Mediation. Für die Deutsche Bahn war die Geschichte ein riesiges PR-Debakel. © dpa
Instagram: Neue Nutzungsbestimmungen, mit denen die Kunden des Online-Fotodienstes Instagram nicht einverstanden waren, brachten dem Unternehmen im Dezember 2012 einen Image-Schaden und einen Shitstorm ein, der sich gewaschen hatte. Instagram wollte ungefragt Bilder von Nutzern ohne Honorar verkaufen. Die Konsequenz: Ein Sturm der Entrüstung. Am Ende lenkte Instagram ein. © dpa
Vodafone: Macht hat im Internet auch der Einzelne. Eine Kundin löste im vergangenen August einen Shitstorm aus und trieb so einem Weltkonzern die Sorgenfalten auf die Stirn. Die Frau war vom Vodafone-Kundenservice enttäuscht und tat dies auf der Facebook-Seite des Unternehmens kund. Innerhalb kürzester Zeit klickten über 100.000 Nutzer „gefällt mir“ und berichteten ihrerseits von Problemen mit dem Mobilfunkanbieter. © dpa
Tagesschau: Zu den Protesten gegen die Sparpolitik in Spanien im September 2012 berichtete die Tagesschau kein Wort. Darüber beschwerten sich schließlich Leser bei der Redaktion. Diese verhielt sich jedoch reichlich ungeschickt. Man sei unabhängig, auch von Shitstorm-Aktivisten. Mit dem Hinweis: “Liebe Fans der Facebook-Seite der Tagesschau, in Madrid finden zur Zeit Proteste gegen die Sparpolitik der Regierung statt. Ein ARD-Team ist vor Ort, auch Tagesschau.de wir darüber in Kürze berichten. Wer bereits zuvor schon seine Meinung dazu los werden möchte, kann dies hier tun, wir bitten darum, den Shitstorm unter den anderen Threads zu beenden, vielen Dank!” sollte dem Shitstorm ein schnelles Ende bereitet werden. Doch weit gefehlt. Eine Falschmeldung über die Anzahl der Protestler erzeugte eine erneute Welle der Empörung, die erst langsam wieder abflaute. © dpa
Samsung: Als besonders witziges Beispiel wird wohl der Shitstorm den Samsung 2012 heraufbeschworen hat, in die Geschichte eingehen. Der Technologiekonzern fragte auf seiner US-Fanseite bei Facebook: „Welches elektronische Gerät würdet ihr auf eine einsame Insel mitnehmen?“ Die amüsante Antwort: „Das Iphone 5“ oder zumindest irgendein Smartphone des Rivalen Apple. Was in der Umfrage jedoch kaum vor kam, waren Samsung-Geräte. Fast 12.000 Kommentatoren beantworteten die Frage, 45.000 Menschen drückten die „like“ Taste. Pfiffige Markenwerbung sieht anders aus. © dpa
Michael Wendler: Einer der wahrscheinlich größten Fälle drehte sich im vergangenen Jahr um Schlagersänger Michael Wendler Über 700.000 Facebook-Mitglieder sprachen zur Spitzenzeit über den erfolgreichen Sänger. Die Seite wurde sogar zeitweise vom Netz genommen. Es handelte sich um eine Anti-Wendler-Kampagne, in Folge einer Fernsehsendung, in der es um einen Streit des Sängers mit zwei weiblichen Fans ging, die am Ballermann ein Café mit seinem Namen eröffnet hatten. Wendler soll dafür angeblich Geld von den Damen verlangt haben. © dpa
Teldafax: Schlechte Kundenkommunikation führte bei Teldafax 2011 zu einem gesalzenen Social Media Desaster. Das Unternehmen wies seine Kunden auf der firmeneigenen Facebook-Präsenz darauf hin, dass die Seite „echt nicht der geeignete Platz für Beschwerden und Kundenanliegen“ sei. Die wiederum fanden diesen Kommentar alles andere als lustig, machten genau das Gegenteil und traten eine Shitstorm-Welle los. © dpa

Worauf das wohl gemünzt ist? Natürlich auf den Becker-/Pocher-Zoff, meinen zumindest manche der gut 10.000 Twitter-Follower von Lilly. "Wer zum Teufel ist Oliver Pocher? Du bist meilenweit besser und sexier als diese kleine Schlampe je sein wird", findet ein Fan. Ein weiterer zeigt Mitleid: "Arme Sharlely. Ich denke, es ist nicht leicht, mit BB zusammen zu sein. Im Fernsehen gestern hast du an seiner Seite nicht sehr glücklich ausgesehen."

Das neue Becker-Buch "Das Leben ist kein Spiel" erscheint am 2. Oktober. Es ist seine zweite Biographie. Eine bessere PR-Kampagne könnte er sich wohl kaum wünschen ...

lin

Hätten Sie die Million auch gewonnen? Wie Oliver Pocher einst bei „Wer wird Millionär“ triumphierte

Hätten Sie die Million auch gewonnen? Sehen Sie hier die Fragen und Antworten... © 
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Oliver Pocher beantwortete alle 15 Fragen richtig und gewann somit als erster Promi die Million. Hätten Sie die Antworten auch gewusst? Klicken Sie sich durch! © dpa
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Frage 1: Was erzeugt Lärm und Abgase? © dpa
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Antwortmöglichkeiten: A) Pkw-Petting B) Cabriosex C) Autoverkehr D) Omnibussi © dpa
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Richtige Antwort: C © dpa
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Frage 2: Wer bewegt sich paddelnd vorwärts? © dpa
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Antwortmöglichkeiten: A) Solgerda B) Wililse C) Muslisa D) Kanute © dpa
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Richtige Antwort: D © dpa
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Frage 3: Schreibt man seiner Liebsten ein Gedicht, äußert man seine Zuneigung ...? © dpa
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Antwortmöglichkkeiten: A) ab Artig B) bi Zarr C) gro Tesk D) per Vers © dpa
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Frage 4: Leidet man unter Alopezie, werden die Haare ...? © dpa
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Antwortmöglichkeiten: A) zacherl B) mälzer C) lichter D) lafer © dpa
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Frage 5: Welches Verb steht im Duden? © dpa
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Antwortmöglichkeiten: A) hesseln B) thüringeln C) sächseln D) vorpömmeln © dpa
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Richtige Antwort: C © dpa
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Frage 6: Der Paragraf 104 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages beschäftigt sich mit den ...? © dpa
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Antwortmöglichkeiten: A) Miniaturgesetzen B) Kleinen Anfragen C) Schrumpfdebatten D) Zwerg-Abgeordneten © dpa
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Richtige Antwort: B © dpa
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Frage 7: Womit verdienen auch heute noch viele Leute ihren Lebensunterhalt? © dpa
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Antwortmöglichkeiten: A) Schwammtauchen B) Lappenfischen C) Besenschnorcheln D) Bürstenangeln © dpa
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Richtige Antwort: A © dpa
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Frage 8: Welches Land verrät durch seinen Namen, an welchem Breitengrad es liegt? © dpa
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Antwortmöglichkeiten: A) Brasilien B) Ecuador C) Paraguay D) Venezuela © dpa
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Richtige Antwort: B © dpa
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Frage 9: Sigmund Jähn war vor 30 Jahren der erste Deutsche ...? © dpa
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Antwortmöglichkeiten: A) im Weltall B) auf dem Papststuhl C) im Europaparlament D) als Direktor der Met © dpa
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Richtige Antwort: A © dpa
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Frage 10: Wie viele Spiele muss die DFB-Elf bei der Fußball-EM 2008 mindestens gewinnen, um den Titel zu holen? © dpa
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Antwortmöglichkeiten: A) alle B) 1 C) 3 D) 5 © dpa
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Richtige Antwort: C © dpa
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Frage 11: Wer machte sein Abitur mit 1,0? © dpa
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Antwortmöglichkeiten: A) Angela Merkel B) Jürgen Klinsmann C) Harald Schmidt D) Verona Pooth © dpa
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Richtige Antwort: A © dpa
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Frage 12: Woran machte sich Opa zu schaffen, wenn er am Perpendikel herumfummelte? © dpa
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Antwortmöglichkeiten: A) Moped B) Grammofon C) Standuhr D) Oma © dpa
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Frage 13: Was ist auf US-amerikanischen Dollarnoten abgebildet? © dpa
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Antwortmöglichkeiten: A) Pyramide & Auge B) Obelisk & Mund C) Sphinx & Ohr D) Pharao & Nase © dpa
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Frage 14: Wie viele Nummer-1-Hits hatte Elvis Presley zu Lebzeiten in Deutschland? © dpa
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Antwortmöglichkeiten: A) keinen B) einen C) 5 D) 17 © dpa
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Frage 15: Das Nagel-Schreckenberg-Modell liefert eine Erklärung für die Entstehung von...? © dpa
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Antwortmöglichkeiten: A)... Sandwüsten B)... Verkehrsstaus C)... Grippewellen D)... Börsencrashs © dpa
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Na, hätten SIe alle Antworten gewusst? Oliver Pocher bnenötigte seine vier Joker, um die Million abzuräumen, freute sich aber nach seinem Coup wie ein kleiner Junge. © dpa

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