Kock am Brink muss wieder gegen Jauch ran

Ulla Kock am Brink.

Berlin - Mit ihrer Show "Die perfekte Minute" soll Moderatorin Ulla Kock am Brink auch 2011 gegen Günther Jauch und "Wer wird Millionär?" antreten. 2010 konnte sie sich behaupten.

Der Anfang konnte sich sehen lassen. Die Spielshow “Die perfekte Minute“ (Sat.1) behauptete sich im vergangenen Jahr an fünf Abenden immer freitags gut gegen die schier unschlagbare Übermacht von RTL und Günther Jauchs Quizshow “Wer wird Millionär?“. Deswegen hat der Münchner Privatsender Sat.1 beschlossen, Moderatorin Ulla Kock am Brink eine Neuauflage zu gewähren. Die startet nun am 25. Februar, wie ein Sendersprecher am Mittwoch bestätigte. 2,44 Millionen Zuschauer sahen im vergangenen Jahr durchschnittlich jede Folge der Spielshow - auf den ersten Blick nicht besonders viel, aber der Marktanteil von 13,1 Prozent beim werberelevanten Publikum zwischen 14 und 49 Jahren lag über dem Sat.1-Niveau von etwas mehr als zehn Prozent.

Deswegen produziert die Firma Shine Germany (mit dem ehemaligen RTL-II-Programmdirektor Axel Kühn als Geschäftsführer) neun statt fünf Folgen - eine Sendung wird ein Prominentenspecial sein. In der neuen Staffel treten die Kandidaten nicht mehr alleine, sondern in Pärchen-Formation an. Eineiige Zwillinge, Kumpels, Kollegen, Pärchen ­ jede Show-Folge steht unter einem eigenen Motto. Der Höchstgewinn beträgt 250 000 Euro. Auf dem Weg dorthin werde - ähnlich wie bei Jauchs “Wer wird Millionär?“ - eine zusätzliche Sicherheitsstufe eingezogen, und zwar bei 100 000 Euro. Zehn Spiele (mit jeweils einer Minute Länge) müssen reibungslos über die Bühne gehen, um den Höchstgewinn zu ergattern.

Für die heute 49-jährige Kock am Brink bedeutete “Die perfekte Minute“ ein erfolgreicher Schritt zurück ins TV-Geschäft. In den 90er Jahren wurde sie noch als Quotenkönigin bei RTL gefeiert, als sie die “100 000 Mark Show“ moderierte. Die Lottoshow in der ARD funktionierte einigermaßen, die Quizshow “Cash“ im ZDF war ein Rückschlag, genauso wie die “Ulla Kock am Brink Show“ auf ProSieben, die wegen zu geringer Quoten abgesetzt wurde.

dpa

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