"Une Jeunesse Allemande": Die Radikalisierung der RAF

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Ulrike Meinhof in einer Talk-Runde. Foto: SWR/W-Film

Berlin (dpa) - Die RAF hat auch fast 40 Jahre nach ihrem Terror im Deutschen Herbst eine große Faszination auf Filmemacher. Jetzt kommt die Doku "Une Jeunesse Allemande - Eine deutsche Jugend" des Franzosen Jean-Gabriel Periot, geboren 1974, ins Kino.

Nach eigener Darstellung hat er mehr als tausend Stunden Archivmaterial gesichtet - übriggeblieben ist der gut 90-minütige Extrakt. Der Filmemacher hat dabei den Anspruch, weder zu entschuldigen noch zu erklären, er kommentiert in der Doku auch nicht. Vielmehr lässt er die Originalsequenzen für sich sprechen, in denen immer wieder die RAF-Mitglieder zu Wort kommen. Es ist ein Film über Gewalt, der "beängstigend aktuell" sei, hieß es zur Uraufführung bei der Berlinale 2015.

Une Jeunesse Allemande - Eine deutsche Jugend, Schweiz/Deutschland/Frankreich 2015, 93 Min., FSK ab 12, von Jean-Gabriel Périot

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