"Sie wollen uns zum Schweigen bringen"

Unter Tränen: Madonna gedenkt Paris-Opfern

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Popstar Madonna trotz dem Terror: Ihr Konzert hat sie nicht abgesagt.

Stockholm - Mit einem Chanson und einer deutlichen Botschaft an ihre Fans hat Madonna bei einem Konzert der Opfer der Attentate von Paris gedacht. Auch andere Bands wie U2 trauern.

Nur von einer Gitarre begleitet hat US-Popstar Madonna bei einem Konzert in Stockholm den Chanson-Klassiker "La Vie en rose" gesungen und damit der Opfer der Anschläge in Paris gedacht. Sie brauche einen Moment, um an die Tragödie und das "absurde Ende wertvoller Menschenleben" zu erinnern, sagte die Musikerin am Samstagabend, bevor sie zur Gitarre griff und auf Französisch das Lied von Edith Piaf zum Besten gab.

Sie habe auch den Gedanken zugelassen, nach den Attentaten in Paris ihr Konzert abzusagen, sagte Madonna. "Ich bin zerrissen - und die Menschen beweinen den Verlust ihrer Lieben", sagte sie. "Aber das ist genau das, was sie wollen", sagte die Musikerin mit Bezug auf die Attentäter. "Sie wollen uns zum Schweigen bringen. Aber das werden wir niemals zulassen."

Eine Konzertbesucherin sagte nach dem Auftritt in Stockholm, es sei auch eine Schweigeminute für die 129 Anschlagsopfer abgehalten worden. Madonna ist gerade mit ihrem Album "Rebel Heart" auf Tour. Für den 9. und 10. Dezember sind Konzerte in Paris geplant.

AFP

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