Nach Scheidungs-Krieg

Unterschlagung: Ex-Frau von Assauer verurteilt

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Rudi Assauer.

Essen - Nach der Scheidung von Rudi Assauer waren persönliche Gegenstände der Schalke-Legende aus dem ehemals gemeinsam bewohnten Haus verschwunden. Deshalb stand Assauers Ex heute erneut vor Gericht.

Auch am Ende der Berufungsverhandlung zeigten sich die Richter vom Essener Landgericht am Dienstag davon überzeugt, dass Britta Assauer nach der Trennung ohne Erlaubnis persönliche Gegenstände Assauers verkaufte - darunter UEFA-Medaillen und einen Zigarrenbefeuchter. Die 51-Jährige wurde wegen Unterschlagung zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

Die in erster Instanz noch festgestellten Vorwürfe des Prozessbetruges und der falschen Verdächtigung ließen sich in der Berufungsverhandlung jedoch nicht beweisen. Die Richter reduzierten deshalb die ursprünglich verhängte Strafe von zehn Monaten Haft auf Bewährung um vier Monate. Als Bewährungsauflage ordneten sie die Zahlung von 1500 Euro an die Rudi-Assauer-Initiative an, die sich in der Demenzforschung engagiert. Rudi Assauer ist selbst an Alzheimer erkrankt.

2012 hatte der ehemalige Schalke-Manager nach nur einem Jahr Ehe die Scheidung eingereicht und das gemeinsam genutzte Haus in Gelsenkirchen verlassen. Als Britta Assauer im Mai 2013 ein leergeräumtes Haus übergab, erstattete Rudi Assauers Tochter Bettina Michel Anzeige wegen Unterschlagung, weil sie das Fehlen mehrerer Gegenstände beklagte.

dpa

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