US-Politiker beschimpft toten Jacko

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US-Politiker Peter King (65).

New York - Mutig oder geschmacklos? US-Politiker Peter King (65) kritisiert eine überzogene Trauer um Michael Jackson . Der sei ein immerhin ein „Pädophiler“ und „Kinderschänder“ gewesen.

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Der republikanische Kongressabgeordnete von New York King (65) ärgert sich in einem von ihm hochgeladenen Youtube-Video (unter diesem Link zu sehen), dass Amerikaner die wirklich Großes leisten, niemals so viel Anerkennung erhielten wie der „King of Pop“: Etwa US-Soldaten, die in Afghanistan oder im Irak kämpfen, Polizisten, Feuerwehrmänner oder Lehrer.

Dann bringt King es auf den Punkt, was er persönlich von Jacko hält hält: gar nichts.  „Hören wir doch auf mit dem Psychologengeschwätz: Er war ein Pädophiler, ein Kinderschänder, ein Perverser.“ Mit solchen Aussagen wandert King - rein rechtlich gesehen - auf dünnem Eis. Die Pädo-Vorwürfe gegen Jacko sind zwar bekannt: Allerdings wurde er niemals wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern verurteilt.

Aber Peter King legt nach: „Niemand will sich hinstellen und sagen: Wir brauchen Michael Jackson nicht. Er ist gestorben, er hatte Talent - schön! Aber jeden Tag sterben Männer und Frauen in Afghanistan . Geben wir denen doch die Anerkennung, die sie verdienen.“

Die Medien hätten sich mit ihrer Dauer-Berichterstattung über den Tod des Popstars regelrecht blamiert. „Zu viele Menschen haben sich lächerlich gemacht, indem sie über Michael Jackson geredet haben als wäre er eine Art Held. Aber es gibt nichts Gutes an diesem Typen. Mag er auch ein gute Sänger und ein guter Tänzer gewesen sein.“

Diese Leistungen als Künstler würden nichts zählen angesichts von Jackos fragwürdigen Neigungen. King meint, jeder solle sich selbst nur diese eine Frage stellen: „Hätten Sie ihr Kind oder ihr Enkelkind alleine im selben Raum mit Michael Jackson gelassen?“ Der Politiker meint dazu nur: „Weswegen verherrlichen wir ihn dann eigentlich?“

Hat Peter King Recht mit seiner Kritik? Was meinen Sie dazu?

fro

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