US-Richter: Polanski muss sich stellen

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Roman Polanski.

Los Angeles - Starregisseur Roman Polanski (76) muss sich nach einer neuen Gerichtsentscheidung in Kalifornien der US-Justiz stellen. Der Vorwurf: Vergewaltigung einer 13-Jährigen.

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Der Filmemacher versucht sich seit Jahrzehnten dem Prozess zu entziehen. Der Vorwurf rührt aus dem Jahr 1977. Jetzt lehnte das Gericht in Los Angeles einen Antrag des Regisseurs ab, das seit 33 Jahren laufende Verfahren in Abwesenheit von Polanski abzuschließen. Seine Anwälte kündigten Berufung dagegen an.

“Ich habe deutlich gemacht, dass er sich stellen muss“, sagte Richter Peter Espinoza. Staatsanwalt David Walgren und Polanskis Anwalt Chad Hummel lieferten sich bei der Anhörung ein bitteres Wortgefecht.

Polanskis Hausarrest in Gstaad

Roman Polanski in Hausarrest in Gstaad

Walgren nahm mit Worten wie “dieser Kindervergewaltiger“ und “dieser Verbrecher“ auf den Regisseur Bezug. Polanski hält sich zurzeit mit einer elektronischen Fußfessel in Gstaad in der Schweiz auf, wo er unter Arrest steht.

dpa

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