Versteckte Michael Jacksons Arzt Medikamente?

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Der ehemalige Bodyguard von Michael Jackson belastete den Leibarzt des verstorbenen King of Pop schwer.

Los Angeles - Neue Vorwürfe gegen Michael Jacksons Leibarzt: Er soll im Moment des Todes des Popstars Medikamente beiseite geschafft haben.

Gestern hatte einer von Jacksons Bodyguards vor Gericht ausgesagt, Dr. Conrad Murray , als der King of Pop ins Koma gefallen war. Heute erzählte sein Kollege, Murray habe nur mit einer Hand den Sterbenden zu reanimieren versucht. Mit der anderen Hand habe der Mediziner “verzweifelt“ Ampullen zusammen gesucht und sie in einen Beutel gestopft, zitierte die “Los Angeles Times“ den Leibwächter Alberto Alvarez am Donnerstag. Demnach wies Murray ihn erst in dem Moment an, den Notruf zu wählen, als die Medikamente weggesteckt waren. habe sich kaum mit den erforderlichen Wiederbelebungsmaßnahmen ausgekannt

Alvarez war eigenen Angaben zufolge der erste, der dazu kam, als der Arzt um Jacksons Leben kämpfte. Er sagte vor dem Richter, dass der Musiker auf dem Bett lag, Mund und Augen weit offen. Als Alvarez fragte, was los sei, habe Murray nur gerufen: “Er hat eine Überreaktion! Er hat eine Überreaktion!“.

Unmittelbar hinter ihm sei Jacksons Tochter Paris, damals elf, in den Raum gekommen, sagte Alvarez dem Bericht zufolge weiter. Sie habe “Daddy!“ gerufen und dann sofort angefangen zu weinen. Nachdem er das Kind herausgebracht habe, habe Murray ihm Fläschchen und Ampullen gegeben, die er aus Jacksons Zimmer in den Flur bringen sollte.

Forbes-Liste: Tote Stars als Topverdiener

Tote Stars als Topverdiener
Platz 13: Andy Warhol (links, hier zusammen mit Ex-Bundeskanzler Willy Brandt) starb bereits 1987. Er verdiente im vergangenen Jahr sechs Millionen Dollar. © dpa
Tote Stars als Topverdiener
Platz 12: Aaron Spelling produzierte Erfolgsserien wie Beverly Hills oder Melrose Place. Er starb im Jahr 2006 im Alter von 83 Jahren. Seine Arbeit brachte seinen Erben in den vergangenen 12 Monaten acht Millionen Dollar ein.  © dpa
Tote Stars als Topverdiener
Platz 11: Jimi Hendrix starb bereits 1970 an einer Überdosis. Auch lange nach seinem Tod verdient er noch sehr gut. Im vergangen Jahr waren es acht Millionen Dollar. © dpa
Tote Stars als Topverdiener
Platz 10: Der Bestseller- und Drehbuchautor Michael Crichton verdiente auch nach seinem Tod mit Erfolgsromanen wie Jurassic Park oder Drehbüchern für Emergency Room rund 9 Millionen Dollar. Er erlag im Jahr 2008 einem Krebsleiden. © dpa
Tote Stars als Topverdiener
Platz 9: Albert Einstein, der Begründer der Relativitätstheorie bringt seinen Erben auch über 50 Jahre nach seinem Tod noch zehn Millionen Dollar. © dpa
Tote Stars als Topverdiener
Platz 8: Die Erfindung der Cartoon-Figur Grinch zählt zu seinen größten Erfolgen. Der amerikanische Kinderbuch-Autor Theodor Seuss Geisel (gennant Dr. Seuss) starb im Jahr 1991. In den vergangenen 12 Monaten brachten seine Geschichten 15 Millionen Dollar ein. © dpa
Tote Stars als Topverdiener
Platz 7: 1980 wurde das ehemalige Beatles-Mitglied John Lennon ermordet. Zusammen mit Paul McCartney komponierte er zahlreiche Songs. Im vergangenen Jahr brachte ihm seine Arbeit 15 Millionen Dollar in die Kassen. © dpa
Tote Stars als Topverdiener
Platz 6: Charles Schulz, der Erfinder von Charlie Brown und Snoopy verdient mit seinen Comicfiguren heute noch 35 Millionen. Er starb 2000 im Alter von 77 Jahren. © dpa
Tote Stars als Topverdiener
Platz 5: Sein „Herr der Ringe“ ist einer der erfolgreichsten Fantasy-Romane überhaupt: Der britische Schriftsteller J.R.R. Tolkien verdiente im letzten Jahr unglaubliche 50 Millionen Dollar. © dpa
Tote Stars als Topverdiener
Platz 4: Der King of Rock‘n Roll: Die Musik von Elvis Presley ist auch nach seinem Tod im Jahr 1977 noch sehr erfolgreich. In den vergangenen 12 Monaten brachten seine Werke 55 Millionen Dollar ein. © dpa
Tote Stars als Topverdiener
Platz 3: Michael Jackson ist auf dem besten Weg die Spitze der toten Topverdiener zu erreichen. In nur vier Monaten nach seinem Tod verdiente der King of Pop für seine Erben rund 90 Millionen Dollar. © dpa
Tote Stars als Topverdiener
Platz 2: Die Musical-Autoren Richard Rodgers und Oscar Hammerstein (hier eine Szene aus ihrem Werk „South Pacific“) sind wohl nur Kennern ein Begriff. Trotzdem verdienten die beiden in den vergangenen 12 Monaten 235 Millionen Dollar. © dpa
Tote Stars als Topverdiener
Platz 1: Unglaubliche 350 Millionen Dollar brachten die Geschäfte des im Jahr 2008 verstorbenen Modeschöpfers Yves Saint Laurent im vergangenen Jahr ein. © dpa

Die Anhörung soll klären, ob gegen Murray ein Prozess wegen fahrlässiger Tötung eröffnet werden kann. Der 57-Jährige soll Jackson ein Narkosemittel gegen Schlafstörungen gespritzt haben, obwohl das nur für Patienten gedacht sei, die operiert werden sollten. Der Herzspezialist bestreitet das, die Dosis sei viel zu gering gewesen.

Einige von Jacksons Familie, darunter Mutter Katherine und die Schwestern Janet und LaToya, verfolgten die Anhörung.

dpa

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