Verteidiger von Jackson-Leibarzt fordern: Spritzen untersuchen

+
Conrad Murray war Michael Jacksons Leibarzt

Los Angeles - Die Verteidiger des wegen fahrlässiger Tötung angeklagten Leibarztes von Michael Jackson fordern die schnelle Untersuchung zweier Spritzen und eines Infusionsbeutels.

Die Gegenstände waren im Anwesen des im Juni 2009 verstorbenen Popsängers gefunden worden, wo Jackson von seinem Arzt Conrad Murray eine tödliche Dosis des Narkosemittels Propofol verabreicht bekommen haben soll. Um zu klären, wie der Sänger starb, sei es wichtig, die Dosierung der in den Spritzen und dem Beutel gefunden Substanzen zu ermitteln, sagten die Verteidiger laut der Mitschrift einer nichtöffentlichen Sitzung mit Richter Michael Pastor.

So gedenken die Fans des King of Pop

Blumen und Botschaften auf dem Hollywood Boulevard: Immer wieder bleiben die Leute stehen und halten kurz inne um Michael zu gedenken. © AFP
Auch Elvis kam vorbei um Micheal Jackson auf dem Hollywood Boulevard zu gedenken . © AFP
Blumen und Botschaften auf dem Hollywood Boulevard: Immer wieder bleiben die Leute stehen und halten kurz inne um Michael zu gedenken. © AFP
Blumen und Botschaften auf dem Hollywood Boulevard: Immer wieder bleiben die Leute stehen und halten kurz inne um Michael zu gedenken. © AFP
Tribut an Michael von einem Straßenkünstler in Hollywood. © AFP
Blumen und Botschaften auf dem Hollywood Boulevard: Immer wieder bleiben die Leute stehen und halten kurz inne um Michael zu gedenken. © AFP
Blumen und Botschaften auf dem Hollywood Boulevard: Immer wieder bleiben die Leute stehen und halten kurz inne um Michael zu gedenken. © AFP
Blumen und Botschaften auf dem Hollywood Boulevard: Immer wieder bleiben die Leute stehen und halten kurz inne um Michael zu gedenken. © AFP
Blumen und Botschaften auf dem Hollywood Boulevard: Immer wieder bleiben die Leute stehen und halten kurz inne um Michael zu gedenken. © AFP
Blumen und Botschaften auf dem Hollywood Boulevard: Immer wieder bleiben die Leute stehen und halten kurz inne um Michael zu gedenken. © AFP
Blumen und Botschaften auf dem Hollywood Boulevard: Immer wieder bleiben die Leute stehen und halten kurz inne um Michael zu gedenken. © AFP
Blumen und Botschaften auf dem Hollywood Boulevard: Immer wieder bleiben die Leute stehen und halten kurz inne um Michael zu gedenken. © AFP
Blumen und Botschaften auf dem Hollywood Boulevard: Immer wieder bleiben die Leute stehen und halten kurz inne um Michael zu gedenken. © AFP
Blumen und Botschaften auf dem Hollywood Boulevard: Immer wieder bleiben die Leute stehen und halten kurz inne um Michael zu gedenken. © AFP
Ein Jahr nach seinem Tod gedenken Michael Jacksons Fans dem King of Pop auf der ganzen Welt. Hier in London. © ap
Fans in London. © ap
Fan bei einer Ausstellung. © ap
Ein Jahr nach seinem Tod gedenken Michael Jacksons Fans dem King of Pop auf der ganzen Welt. © ap
Auch in Tokio gibt es eine Ausstellung zum King of Pop. © ap
In Indien hatte Jacko viele Fans. © ap
Inder verehren Michael Jackson. © ap
Indien. © ap
Ein Monument am Strand in Indien. © ap
In München pilgern die Fans zur Gedenkstätte für Michael Jackson. © ap
Fans bei Sommerwetter in München. © ap
Blumen, Kerzen und Karten für den King of Pop. © ap
Am Rheinufer in Köln gedenken Fans dem King of Pop. © dpa
Ein Jahr nach seinem Tod verehren ihn auch Fans in Tokio: Michael Jackson. © ap
Die britische Band Diversity. © dpa
Gedenktafel in London. © dpa
Seoul. © dpa

Die Behörden hatten laut dem Manuskript Spuren von Propofol und des Beruhigungsmittels Lidocain in den Spritzen und dem Infusionsbeutel gefunden. Nicht ermittelt wurde aber die Menge der Substanzen. Die Verteidiger machen nun geltend, dass dies wesentlich sein könnte in einem Verfahren, bei dem es voraussichtlich vor allem um technische und wissenschaftliche Einzelheiten gehen dürfte.

Richter Pastor lehnte es am Dienstag ab, die Untersuchung der Gegenstände anzuordnen, bevor die Verteidiger nicht mit der Staatsanwaltschaft gesprochen hätten. Er könnte die Untersuchung Ende nächster Woche anordnen, wenn sich beide Seiten auf ein Verfahren verständigt haben.

Verteidiger Ed Chernoff sagte, die Ergebnisse der Untersuchung würden nicht in der am 4. Januar beginnen Anhörung verwendet. In dieser Anhörung entscheidet der Richter, ob ausreichend Beweise für einen Prozess gegen den Kardiologen Murray vorliegen. Murray hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

dapd

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.