Verwirrung bei Michelle Obamas Besuch bei König Juan Carlos

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Michelle Obama und ihre Tochter Sasha waren bei König Juan Carlos zu Besuch.

Palma de Mallorca - Mit einem Besuch bei der spanischen Königsfamilie hat Amerikas First Lady Michelle Obama (46) ihren Kurzurlaub in Spanien beendet. Ein Erinnerungsfoto sorgte dabei für Verwirrung.

Die Ehefrau des US-Präsidenten Barack Obama flog am Sonntag zusammen mit ihrer Tochter Sasha (9) von Mallorca nach Washington zurück. Auf der Balearen-Insel hatte sie zuvor im Marivent-Palast, dem Feriendomizil der königlichen Familie, mit König Juan Carlos (72) und Königin Sofía (71) zu Mittag gegessen.

An dem knapp zweistündigen Essen nahm auch Prinzessin Letizia (37), die Frau von Kronprinz Felipe (42), teil. Der Thronfolger selbst repräsentierte Spanien in Bogotá bei der Amtseinführung des kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos.

Seine ältere Schwester, die Infantin Elena (46), traf zum Nachtisch im Marivent-Palast ein, nachdem sich ihr Flug von Madrid nach Mallorca verspätet hatte.

Wirrwarr bei Erinnerungsfoto

Zu einem kleinen Wirrwarr kam es bei der Aufnahme des offiziellen Erinnerungsfotos. Das Protokoll hatte - angeblich auf Bitten amerikanischer Stellen - vorgesehen, dass die Obama-Tochter nicht zusammen mit ihrer Mutter, dem Königspaar und Letizia für die Aufnahme posieren sollte. Nach der Begrüßung der Obamas vor dem Palast führte daher ein Beamter die Neunjährige zur Seite. Michelle Obama erhob jedoch Einspruch, rief ihre Tochter herbei und sorgte dafür, dass das Mädchen ebenfalls auf das Bild kam.

Die Präsidentengattin hatte zuvor mit der Tochter und Freunden der Familie einen viertägigen Kurzurlaub in einem Luxushotel in der Nähe des südspanischen Nobelbadeorts Marbella verbracht. Von dort hatte sie die Alhambra in Granada und die andalusische Kleinstadt Ronda besucht. In einzelnen US-Medien brachte die Reise ihr den Vorwurf ein, einen Luxus-Trip auf Kosten der Steuerzahler unternommen zu haben. Mit dem Besuch beim spanischen Monarchenpaar war sie einer Einladung des Königshauses gefolgt.

dpa

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