Vollbärtiger Prinz Harry am Südpol angekommen

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Prinz Harry ist nicht nur ein Abenteurer, mit seinem roten Vollbart sieht er auch aus wie einer.

London - Endlich geschafft: Nach nervtötender Wartezeit, eisigen Polarstürmen und kilometerlangen Märschen über schwieriges Terrain ist Prinz Harry am Freitag am Südpol angekommen.

„Wir wussten von Anfang an, dass es nicht einfach wird. Aber das ist es, was die Herausforderung so aufregend macht“, sagte Expeditionsleiter Ed Parker. Harry, dem in der Antarktis ein roter Vollbart wuchs, war nach einer Akklimatisierungsphase am 1. Dezember zu einem 260 Kilometer langen Marsch über das ewige Eis gestartet.

Er war fast zwei Wochen mit drei Teams von in Kriegen schwer verwundeten Soldaten und Ex-Soldaten aus Großbritannien, den USA sowie einer kanadisch-australischen Mannschaft unterwegs. Die Aktion soll Geld für die Organisation Walking With The Wounded einspielen, die sich um Kriegsheimkehrer und deren Familien kümmert.

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Prinz Harry
Prinz Harry - ein fescher Soldat, der sich manchmal im Ton vergreift. Nach knapp fünf Monaten Einsatz in Afghanistan sorgt Harry Anfang 2013 mit flapsigen Sprüchen für Empörung. Er habe das Zielen schon bei Computerspielen geübt, sagt er dem Sender BBC. „Ich glaube, meine Daumen können ganz nützlich sein.“ Als Schütze in einem Kampfhubschrauber hatte er auch tödliche Schüsse abgegeben. © dpa
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...ein Frauenschwarm. Im April 2006 feiert Harry den Abschluss seiner Offiziersausbildung ausgerechnet in einem Nackttanz-Lokal. Wie Boulevardmedien berichten, legt er vor den Augen anderer Absolventen der Militärakademie seinen Kopf zwischen die Brüste einer Stripperin. © dpa
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...ein gut getarnter Dschungelkämpfer, der hin und wieder aneckt. Beim Militär soll er 2009 einen Kameraden „Paki“ genannt haben - ein Wort, das in Großbritannien abwertend für Pakistaner gebraucht wird. Der Prinz entschuldigt sich öffentlich. „Paki“ sei als Spitzname gemeint gewesen. © dpa
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... als peinlicher Nazi-Prinz. Ein Auftritt im Nazi-Kostüm löst internationale Empörung aus. Harry war Anfang 2005 mit einer roten Hakenkreuzbinde zu einer Kostümparty gekommen. © picture-alliance/ dpa/dpaweb
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...in schicker Uniform. Prinz Harry nimmt seine Aufgaben als Thronfolger ernst und repräsentiert das britische Königshaus. © dpa
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...als engagierter Polo-Nationalspieler. Auf dem Rasen zeigt er immer vollen Einsatz. © picture alliance / dpa
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...als Tierfreund mit einem australischen Schnabeligel in der Hand... © dpa
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...als ansehnlicher Rugby-Talent in der staubigen Steppe Afrikas. Der Prinz verbringt gern Zeit mit Kindern. © picture-alliance / dpa/dpaweb
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...als Helikopter-Versteher. Der Prinz schloss seine Ausbildung zum Piloten im Mai 2010 ab. © dpa
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...als Nordpol-Tourist. Für den guten Zweck wanderte er vier Tage lang gemeinsam mit britischen Kriegsversehrten durch die eiskalte Arktis. © dpa
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...ein volksnaher Prinz zum Spielen für arme Kinder in Südafrika. Wie seine Mutter Prinzessin Diana kümmert er sich rührend um die Armen. © dpa
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...Schampus-Prinz mit nur 17 Jahren, der auch heute gern über die Stränge schlägt. Er hatte im August 2012 an einer freizügigen Party in Las Vegas teilgenommen, ein Gast lichtete ihn dabei ab. © dpa
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...am traurigsten Tag seines Lebens: Prinz William, der Bruder Dianas, Graf Spencer, Prinz Harry und Prinz Charles (l-r) folgen am 6.9.1997 dem Sarg Prinzessin Dianas zur Trauerfeier in die Londoner Westminster Abtei... © dpa
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...als kleiner Bruder: Prinzessin Diana (l-r), ihre Kinder Harry und William und Prinz Charles während einer Gedenkfeier in London im Jahr 1995... © dpa
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...als geliebter Sohn: Prinzessin Diana hält liebevoll die Hand ihres jüngsten Sohnes Harry... © dpa
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...als Weltenbummler mit seinem Vater Prinz Charles unter Dorfbewohnern in Südafrika. © dpa

Die Teilnehmer waren bei ihren Einsätzen, meist im Irak und in Afghanistan, schwer gezeichnet wurden. Einige können sich nur mit Hilfe von Prothesen fortbewegen, einem Teilnehmer fehlen sogar beide Beine.

Die eigentlich als Wettlauf gedachte Operation musste jedoch wegen der Wetterbedingungen verändert werden. Die Teams liefen schließlich gemeinsam. Einen Teil der Strecke wurden die erschöpften Teilnehmer wegen des schwierigen Untergrundes gefahren. Die Expedition war von Anfang an von ungünstigem Wetter beeinflusst.

Die Teilnehmer saßen schon vor dem Start mehrere Tage im sommerlichen Kapstadt fest, weil sie wetterbedingt keine Landeerlaubnis für die Antarktis bekommen hatten. Endlich angekommen, konnten sie wegen Stürmen nicht die erhofften Akklimatisierungsmärsche unternehmen. Schließlich machte der schwierige, auf Skiern kaum zu bewältigende Untergrund und die Müdigkeit den Marschierenden zu schaffen.

dpa

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