Warten auf die Geburt von Kates Baby

+
Royal-Fans vor dem St. Mary's Hospital in London. Foto: Facundo Arrizabalaga

London (dpa) - In Großbritannien wächst die Ungeduld vor der Geburt des zweiten Babys von Prinz William und seiner Frau Kate. Ein Transparent mit der Aufschrift "Lass uns nicht warten, Kate!" hielten Fans am Freitag vor dem Krankenhaus in die Höhe.

Die werdende Mutter selbst hatte vor Wochen einen Geburtstermin in der zweiten Aprilhälfte angekündigt. Heiße Spekulationen laufen inzwischen über die Frage, ob es wieder ein Junge - wie Prinz George (1) - oder diesmal ein Mädchen wird.

Weil nichts passiert, unterhalten die britischen Zeitungen ihre Leser mit allerlei Drumherum: Sollte es ein Mädchen werden, könnte die britische Wirtschaft in Höhe von über einer Milliarde Pfund (rund 1,3 Milliarden Euro) profitieren, sagte ein Experte dem "Telegraph". Die "Daily Mail" interviewte einen Experten zum Thema Erziehung und stellte die Frage, wie es denn sei, zwei Kinder im Alter von unter zwei Jahren zu betreuen. "The Week" spekuliert, dass Georges Geschwisterchen nicht wie angekündigt im Lindo Wing des Londoner St. Mary's Hospitals, sonder außerhalb Londons geboren werden könnte.

Weil es so wenig verlässliche Daten zur Geburt gibt, greifen britische Medien auch mal zu Übersinnlichem und befragen Hellseher. Medium Carolina Bruce erzählte etwa dem "Express", dass sie gut mit dem Geist von Prinz Williams gestorbener Mutter Diana befreundet sei. Der habe ihr erzählt, das Kind werde am Samstag, den 25. April, zur Welt kommen - und es werde eine Tochter mit dunklem Haar und blauen Augen. "Die Leute denken, ich bin verrückt, aber ich weiß einfach, dass es ein kleines Mädchen wird", sagte sie.

Das Ereignis bewegt längst nicht nur die Briten. Deswegen werden verschiedene Zeitungen auf ihren Internetseiten wieder einen Livestream anbieten, darunter nebem dem "Mirror" und dem "Telegraph" auch deutsche Internetportale. Wie bei den Übertragungen zu Prinz Georges Geburt sind die Kameras auf die Tür zum Lindo Wing des St. Mary's-Krankenhauses gerichtet: Durch die werden vermutlich Kate und William auch dieses Mal mit ihrem Neugeborenen kommen und es präsentieren.

Eine jedoch weiß aus dem Ereignis das Beste zu machen - oder ist es purer Zufall? Seit einigen Tagen jedenfalls bietet Kates Mutter Carole Middleton in ihrem Versandhaus "Partypieces", in dem sie Partyzubehör verkauft, ein neues Set für frischgebackene Eltern an. Das Set "Chevron Divine" enthält Pappbecher, Strohhalme, Kuchenverzierung und Tischdeko in den Farben Rosa und Blau - "perfekt, wenn Sie nicht wissen, welches Geschlecht das Baby hat", schrieb die Eigentümerin laut der "Daily Mail" in einer E-Mail an ihre Kunden. In der Vergangenheit war Carole Middleton dafür kritisiert worden, mit ihrer adelig verheirateten Tochter Kasse zu machen.

Livestream des "Mirror"

Livestream des "Stern"

Livestream des "Telegraph"

Hellseherin über die Geburt im "Express"

"Daily Mail" über das Neugeborenen-Partyset

Joshua Bamfield im "Telegraph"

"The Week" zur Geburt außerhalb Londons

Interview mit Erziehungsexperte in der "Daily Mail"

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.