Warum George Clooney mit 50 immer noch so sexy ist

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Sieht mit 50 fast besser aus als mit 30: George Clooney.

Berlin - Bislang wollte der „Sexiest Man Alive“ offenbar nur mit seinem Hängebauchschwein eine längere Bindung eingehen. Auch seine aktuelle Freundin wartet noch auf eine Hochzeit. Vergeblich?

Der kinderlose Schauspieler mit dem blendenden Aussehen gilt als ewiger Junggeselle. „Eine Familie zu gründen, dazu fehlen mir die Hingabe und die Geduld. Ich bewundere diese tolle Gabe an anderen Menschen, aber ich könnte das nicht. Ich bin nun mal so, wie ich bin“, sagte George Clooney einmal. 18 Jahre lebte er mit Hängebauchschwein Max zusammen - die längste Beziehung seines Leben. Seine bisher einzige Ehe mit der Schauspielerin Talia Balsam liegt lange zurück. Seit 2009 ist der US-Amerikaner, der ein Haus am Comer See in Italien besitzt, mit der italienischen Moderatorin Elisabetta Canalis liiert - die Hochzeitsglocken läuten aber offenbar auch für sie derzeit nicht.

George Clooney: Bilder eines Sexsymbols

George Clooney feierte 2011 seinen 50. Geburtstag. © dpa
Er ist Hollywoods neuer Cary Grant: Oscar-Preisträger George Clooney sieht nicht nur blendend aus, er hat den Charme, Witz und das Format einer Filmlegende. Mit 50 Jahren und grauen Schläfen ist er längst über die Schauspielerei hinausgewachsen. © dpa
Mit dem Arztlächeln, das George Clooney in der Hit-Serie “Emergency Room - Die Notaufnahme“ aufsetzte, nahm er in Hollywood die erste Hürde. © dpa
Das charmante Grinsen stand ihm auch als lässiger Edelganove Danny Ocean in der “Ocean's“-Trilogie gut zu Gesicht. © dpa
Damit verführte er Catherine Zeta-Jones als Scheidungsanwalt in “Ein (un)möglicher Härtefall“. © dpa
Clooney wurde gleich zweimal von der US-Zeitschrift “People“ zum “sexiest man alive“ gekürt: 1997 und 2006. © dpa
Einen Oscar als bester Nebendarsteller gewann Clooney 2006 als CIA-Agent in dem Polit-Thrill „Syriana“. © dpa
Für die Rolles des CIA-Agenten legte er 15 Kilogramm zu, ließ sich einen Vollbart wachsen und den Haaransatz zurücksetzen. © dpa
Nie mehr einen Gummianzug mit falschen Brustwarzen tragen - das schwor sich Clooney nach Abschluss seines Batman-Films. “Den Film zu promoten war peinlich.“ © dpa
Auch als Regisseur macht er eine gute Figur: Mit seinem Debütfilm “Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind“ (2002) , eine Mischung aus Spionage-Thriller und TV-Satire, gelang ihm tatsächlich “intelligente Unterhaltung“. © dpa
Mit seinem zweiten Film “Good Night, and Good Luck“ (2005) wurde er politisch. Der halbdokumentarische Schwarz-Weiß-Film schildert den Kampf eines legendären TV-Moderators gegen die Hatz auf Kommunisten im Amerika während der McCarthy-Ära. © dpa
Für sein “humanitäres und soziales Engagement“ wurde Clooney im vorigen Jahr mit einem Ehren-Emmy ausgezeichnet. Er packte tatkräftig mit an, Millionenspenden für die Opfer des Erdbebens auf Haiti zu sammeln. © dpa
Seit zwei Jahren ist George Clooney mit der italienischen Schauspielerin Elisabetta Canalis liiert. Aber noch gibt es Hoffnung für die Frauenwelt: Das Paar hat bislang nicht geheiratet. © dpa
Auch mit seinen 50 Jahren ist George Clooney weiterhin ein Frauenschwarm. © dpa

Clooneys Popularität begann in den 90er Jahren mit der mittlerweile beendeten US-Erfolgsarztserie „Emergency Room - Die Notaufnahme“. Da war er bereits Mitte 30. Die Rolle des smarten Doug Ross schien ihm auf den Leib geschneidert - die Frauenherzen flolgen ihm zu. Dass er dem Erfolg der Serie einiges zu verdanken hat, ist ihm klar. „Wäre die Serie durchgefallen, würde ich meinen Lebensunterhalt bis heute mit TV-Serien verdienen“, sagte er in einem Interview. Weil „Emergency Room“ aber so eingeschlagen habe, könne er heute die Filme machen, die ihm am Herzen lägen.

Mit “From Dusk Till Dawn“ von Robert Rodriguez an der Seite von Quentin Tarantino begann Clooneys Karriere in den 90er Jahren auch auf der großen Leinwand. Ein Kassenknüller wurde später die “Ocean's“-Trilogie, in der auch Clooneys Kumpel und ebenfalls Frauenschwarm Brad Pitt mitspielte.

Mit zu vielen Frauen geschlafen

Clooneys Filme wurden im Laufe der Jahre politischer. Für sein zweites Regiewerk “Good Night, and Good Luck“ über die Kommunistenverfolgung in den USA der 50er Jahre bekam Clooney 2006 einen Oscar. Er sei eigentlich schon immer politisch gewesen, sagte er einmal. Doch den Beruf wechseln, das wollte er nie: Wegen seiner wilden Vergangenheit könne er nie Politiker werden, mutmaßte der Schauspieler. Dafür habe er mit zu vielen Frauen geschlafen und zu viele Drogen genommen.

Auch mit 50 Jahren hat Clooney nichts von seinem Sexappeal verloren. Davon konnten sich seine Fans im Herbst überzeugen, als er im Kino als ergrauter Auftragskiller in „The American“ zu sehen war.

dapd

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