Wedel wurde Opfer seiner eigenen Gier

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Dieter Wedel kennt sich beim Thema "Gier" aus.

Düsseldorf - Filmemacher Dieter Wedel, dessen neuer TV-Zweiteiler “Gier“ über den fiktiven Betrüger Dieter Glanz im Januar in der ARD läuft, schon selbst Finanzbetrügern aufgesessen.

Er sei aus “purer Gier“ in der Schweiz auf sie hereingefallen, sagte Wedel der Düsseldorfer “Wirtschaftswoche“. Im Sommer 2008, als er noch am Drehbuch zu 'Gier' gesessen habe, habe eine Bank in der Schweiz auf einen Teil seines völlig korrekt versteuerten Geldes eine Jahresrendite von drei Prozent erwirtschaftet. “Das war mir zu wenig. Deswegen habe ich mich auf diesen Halunken und seinen Partner in der Schweiz eingelassen“, gestand der Regisseur. Unwissentlich habe er beispielsweise eine “Genehmigung für unbegrenzte Options- und Termingeschäfte“ unterschrieben, anschließend sei seine Unterschrift gefälscht worden.

Aus seinem persönlichen Finanzdebakel habe er gelernt, dass “es reicht, wenn ich die Inflation ausgleichen kann“, wird Wedel weiter zitiert. “Mein Vater hat immer zu mir gesagt: Alles, was angeblich mehr als acht Prozent Rendite bringt, kann nicht mit rechten Dingen zugehen. Daran werde ich mich eisern halten.“

AP

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