Wein statt Braunkohle in Brandenburg

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Weinstöcke neben der Seebrücke am ehemaligen Braunkohletagebau in Großräschen (Brandenburg. Foto: Patrick Pleul

Großräschen/Welzow (dpa) - Früher kamen Kohlebagger, jetzt wachsen Weintrauben: Aus einigen rekultivierten Flächen in Brandenburg wurden vor Jahren Weinhänge.

Die Winzer sind optimistisch was die diesjährige Ernte angeht. "Es gab keinen Spätfrost", sagte Winzer Andreas Wobar aus Großräschen. Die 5000 Reben stehen auf einem Hang an einer ehemaligen Tagebaugrube, in der durch Flutung ein See entsteht. Auch bei Cottbus wachsen Trauben auf einer rekultivierten Fläche im noch aktiven Tagebau Welzow-Süd. Der Wein wird im sächsischen Meißen gekeltert. Geplant ist, dass ab 2017 auch Sekt aus Tagebau-Trauben verkauft wird.

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