Welke wünscht sich Merkel

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Oliver Welke.

Berlin - Oliver Welke (46), Comedian und Moderator der ZDF-„heute show“, würde in seiner Sendung gerne mal die Bundeskanzlerin begrüßen.

„Angela Merkel soll ja einen sehr trockenen und bisweilen bösen Humor haben“, sagte er dem Magazin „Focus“ laut Vorabbericht. „Aber leider nur, wenn keine Kamera in der Nähe ist.“ Vor Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler als Gast scheue sich Welke dagegen: „Ich hätte immer Angst, dass er im Studio die Bauchredner-Puppe rausholt, mit der er früher tatsächlich aufgetreten ist.“ Der ausgebildete Arzt Rösler unterhielt früher Kinder im Krankenhaus mit einer Bauchrednerpuppe.

Die bekanntesten Sommerloch-Themen

Geschichten aus dem Sommerloch
Jedes Jahr wieder gilt es für die Medien das bekannte Sommerloch zu überbrücken... © dpa
Geschichten aus dem Sommerloch
1975: Das älteste und bekannteste Sommerloch ist wohl die Legende um Nessie: Ein schemenhaftes Objekt schwimmt im Jahr 1975 im schottischen See Loch Ness und wird daraufhin zum Ungeheuer von Loch Ness gekürt. Das Rätsel ist nach Ansicht eines renommierten britischen Naturforschers gelöst: "Nessie" soll ein ausgebüxter Elefant aus einem nahegelegenen Zirkus gewesen sein. © dpa
Geschichten aus dem Sommerloch
1982: Unheimliche Stimmen aus dem Spucknapf: Wochenlang spukte es in einer Praxis bei Regensburg. Der Zahnarzt Kurt Bachseitz, seine Frau Margot und die Assistentin Claudia Judenmann haben Postfahnder, Polizisten und Parapsychologen genarrt. Mit einfachsten Hilfsmitteln täuschten sie die Geisterstimme "Chopper" vor, die Liebesschwüre, Flüche und Beschimpfungen aus dem Spucknapf hervorstieß. © dpa
Geschichten aus dem Sommerloch
1994: Ein kleines Krokodiel sorgt in Dormagen für Aufregung: In einem Baggersee reißt sich Kaiman "Sammy" von der Leine los und entkommt seinem Besitzer. In der Umgebung des Sees machen wilde Gerüchte über das "riesige" Krokodil die Runde. Erst nach einer längeren Suche konnte er wieder eingefangen werden. © dpa
Geschichten aus dem Sommerloch
1998: Die Flucht des Rotnackenwallaby "Manni" aus seinem Gehege im niedersächsischen Bad Pyrmonter Tierpark wird zum Thema im Sommer 1998. Eine wilde “Verfolgungsjagd“ begann. Eifrige Helfer wollten den Ausreißer zeitgleich in Bad Pyrmont, im rheinischen Erkelenz und sogar im sächsischen Chemnitz gesichtet haben. Gestellt wurde das Beuteltier schließlich in einem Feld in Nordrhein-Westfalen. © dpa
Geschichten aus dem Sommerloch
2000: Das "Moorhuhn"-Fieber war ausgebrochen. Millionen Menschen sind von diesem Computerspiel gefesselt und schießen massenweiße Moorhühner ab. Arbeitgeber waren schließlich um die Arbeitsmoral der Mitarbeiter besorgt, da sich zahlreiche Angestellte so die Zeit vertrieben. © dpa
Geschichten aus dem Sommerloch
1993: Ein haarsträubender Vorschlag erhitzte 1993 die Gemüter: Mallorca sollte das 17. Bundesland in Deutschland werden. Jedenfalls verbreitete das die Bild-Zeitung mit Bezug auf ein Gespräch mit dem CSU-Politiker Dionys Jobst. © dpa
Geschichten aus dem Sommerloch
2000: Der Rummel um eine Hausfrau aus Sachsen und ihren Maschendrahtzaun: Bei einer Sat.1-Gerichtsverhandlung von Richterin Barbara Salesch wirft Regine Z. ihrem Nachbarn vor, dass sein Knallerbsenstrauch ihren Maschendrahtzaun zerstöre. Stefan Raab baute daraus ein ganzes Lied (Maschendroahtzaun), der im Sommer 2000 zum Hit wurde. Regine wurde der Medienrummel schließlich zu viel. Sie zog entnervt von Fans und Vandalen um. © dpa
Geschichten aus dem Sommerloch
2001: Ein riesiger Wels, später auf den Namen Kuno getauft, soll einen ganzen Dackel inklusive Halsband im Volksgartenweiher in Mönchengladbach verschlungen haben. Der Beweis für die Geschichte wurde allerdings erst zwei Jahre später erbracht. Ein Angler fischte den Killer-Wels aus dem Weiher und tatsächlich wurde in seinem Magen ein Dackelskelett gefunden. © dpa
Geschichten aus dem Sommerloch
2006: Braunbär Bruno wird zum traurigen Sommerloch-Thema. Der Braunbär taucht immer wieder an der Grenze Deutschland-Österreich auf und sorgt für Rummel. Obwohl er auf dem Streifzug sein Unwesen treibt und zahlreiche Schafe reißt, gewinnt er immer mehr an Sympathie. Nachdem Bruno mehrmals einem Bärenjäger-Team entkam, wurde er zum Abschuss freigegeben und am 26. Juni erschossen. © dpa
Geschichten aus dem Sommerloch
2007: Gabriele Pauli, die ehemalige CSU-Politikerin sorgte mit einem ungewöhnlichen Vorschlag für Aufregung: Sie wollte die "Ehe auf Zeit" einführen. Gesetzlich wäre man dann erst einmal nur für sieben Jahre verheiratet. Erst nach einem Antrag auf Verlängerung sollte es "lebenslänglich" geben. Dieser unromantische Vorschlag sorgte 2007 für jede Menge Gesprächsstoff. © dpa
Geschichten aus dem Sommerloch
2008: Aus für das beliebte Überraschungsei? Auf Empfehlung der Bundestags-Kinderkommission sollte die Kombination aus Nahrungsmitteln und Spielzeug verboten werden. Durchgesetzt hat sich zu Freuden aller Ü-Ei-Fans aber nicht. © dpa
Geschichten aus dem Sommerloch
Eines der Sommerloch-Geschichten im Jahr 2009: Hat Lady Gaga einen Penis? Bei einem Festival-Auftritt rutschte der Sängerin der Rock ein Stück zu hoch, so dass ihre Fans deutlich einen Penis erkennen konnten. Sie sagt: Ja, ich habe beide Geschlechter. © dpa
Geschichten aus dem Sommerloch
2009: Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt lässt ihren Fahrer mehr als 2500 km zu ihrem Spanien-Urlaub nachfahren. Dort wird der Dienstwagen dann auch noch geklaut. Die Ministerin steht jetzt wegen der privaten Nutzung ihres Wagens samt Chauffeur in der Schusslinie. © dpa
Geschichten aus dem Sommerloch
2009: Darf sich eine First Lady so zeigen? Eigentlich sollte es nur ein harmloser Ausflug der First Family in den Grand Canyon-Nationalpark (US-Bundesstaat Arizona) werden. Dabei bevorzugte Michelle Obama kurze Hosen. Ein Foto der Präsidenten-Ehefrau Michelle Obama sorgte in den USA allerdings für Empörung. © dpa
Geschichten aus dem Sommerloch
2009: Ein im Kanzleramt ausgerichtetes Essen für Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann im Frühjahr 2008 hat ein Nachspiel: Die Opposition wirft Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vor, das Abendessen anlässlich des 60. Geburtstages des Top-Managers sei vom Steuerzahler bezahlt worden. Ackermann selbst soll rund 30 Gäste geladen haben. Der Fall beschäftigt inzwischen auch den Bundestags-Haushaltsausschuss. © dpa
Geschichten aus dem Sommerloch
2009: Ein angebliches Alien-Baby ist eines der Sommerlöcher 2009. Mexikanische Bauern fangen im Mai 2007 in einer aufgestellten Tierfalle ein unbekanntes Wesen. Die Bauern erschrecken und ertränken das Lebewesen. Der Ufo-Experte Jaime Maussan glaubt: Das Geschöpf muss ein Alien-Baby sein. Andere Experten glauben eher, dass es sich um ein Affen-Baby handelt, das keine Haut mehr hat. © dpa
Geschichten aus dem Sommerloch
2013: Vorsicht bissig! Im Sommer 2013 sorgt Alligator-Schildkröte Lotti für Schlagzeilen. Nachdem das Tier einen kleinen Jungen aus dem Allgäu beim Baden gebissen hat, startet die Feuerwehr eine Suchaktion - Badeseen werden gesperrt und Weiher trocken gelegt, doch von der mysteriösen Schildkröte fehlt jede Spur.  © dpa

dpa

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