Liedermacher gewinnt Ruth-Auszeichnung

Weltmusikpreis für Georg Ringsgwandl

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Immer noch laut: Georg Ringsgwandl hat den Weltmusikpreis Ruth gewonnen - auch dank seiner „angriffslustigen und offenbarenden“ Texten.

Rudolstadt - Auch mit 68 Jahren bespielt Georg Ringsgwandl noch die Bühnen Deutschlands. Nun hat der bayerische Liedermacher einen Weltmusikpreis erhalten. 

Der Deutsche Weltmusikpreis Ruth geht in diesem Jahr an den bayerischen Liedermacher und Kabarettisten Georg Ringsgwandl. Der in Bad Reichenhall geborene Künstler besitze die Fähigkeit, die Eigenheiten seiner bayerischen Heimat seinen Landsleuten vor Augen zu führen und sie auch den Nichtbayern verständlich zu machen, begründete die Jury ihre Entscheidung laut Mitteilung vom Montag. Sein Blick bleibe scharf, seine Feder schwarzhumorig und seine Songs angriffslustig und offenbarend.

2016 hatte Ringsgwandl sein Album „Woanders“ veröffentlicht und dazu ein Interview mit dem Münchner Merkur geführt. 

Bei der Förder-Ruth fiel die Wahl auf die Gruppe Banda Internationale, zu der sich in Dresden Musiker aus Deutschland, Iran, Irak, Syrien und Burkina Faso zusammengetan haben. Mit der Ehren-Ruth würdigen die Juroren das langjährige Engagement des renommierten Schweizer Musikethnologen Max Peter Baumann. Einen Sonderpreis erhält zudem das österreichische Quintett Alma.

Der Weltmusikpreis Ruth ist mit insgesamt 11 500 Euro dotiert. Die Auszeichnung wird am 8. Juli bei dem größten deutschen Festival für Weltmusik im thüringischen Rudolstadt verliehen.

dpa/lby

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