"Alphatier"

Westernhagen mit neuem Album auf Club-Tour

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Marius Müller-Westernhagen.

Hamburg - Der „Pfefferminz-Prinz“ wird zum „Alphatier“: Marius Müller-Westernhagen geht mit neuem Album auf Tournee. Die Fans sollen die Songs live hören, bevor die CD „Alphatier“ offiziell erscheint.

Kurz nach den Schlagzeilen um seine Trennung kehrt Musiker Marius Müller-Westernhagen als „Alphatier“ auf die Bühne zurück. In Hamburg startet der 65-Jährige am Dienstagabend (20.00 Uhr) eine Tour, auf der er das gleichnamige neue Album vorstellen will. Noch bevor die CD am 25. April erscheint, sollen Fans die Songs zu hören bekommen. Allerdings werden nur wenige „MMW“-Anhänger dabei sein können: Der ehemalige Stadion-Rocker hat sich eine kleine Kulisse ausgeguckt. Statt in Arenen tritt er in Clubs auf. Der Tourauftakt in Hamburg ist in der „Grossen Freiheit 36“ auf St. Pauli.

Die Hansestadt war für den gebürtigen Düsseldorfer rund 40 Jahre lang seine Wahlheimat, ehe er 2010 nach Berlin zog. Vor kurzem wurde bekannt, dass Westernhagen und seine Frau Romney (53) sich im vergangenen Jahr nach fast 25 Ehejahren getrennt haben.

Zwölf Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz umfasst seine „Alphatier Pre-Listening Tour“. Nach dem Auftakt in Hamburg stehen unter anderem noch Köln, Zürich, München und Wien auf dem Plan - das Finale ist am 24. April in Berlin. Einen Tag später kommt die CD dann in den Handel. Es ist das 19. Studioalbum und wird als die „Quintessenz einer einmaligen Karriere“ angekündigt. Westernhagen hatte mit Liedern wie „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“, „Freiheit“, „Sexy“, „Willenlos“, „Wieder hier“ und „Johnny Walker“ Hits gelandet und in den 1990er Jahren ganze Fußballstadien gefüllt.

Zuletzt war 2009 „Williamsburg“ - benannt nach dem New Yorker Stadtteil - von ihm erschienen. Auch die 14 neuen Songs entstanden in New York sowie in Südafrika und Berlin. Auf der Clubtour soll es keine Hitparade geben. Es gehe darum, die neuen Songs live zu spielen, betonte er. Geplant sind Shows, bei denen die Fans nah dabei sind. Westernhagen: „Ich will es einfach haben, wie es mal war.“

dpa

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