"Whitney und Amy Winehouse im Himmel"

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Amy Winehouse und ihr Vater Mitch

London - Der Vater der Sängerin Amy Winehouse, Mitch Winehouse, sieht seine Tochter zusammen mit Whitney Houston im Himmel. „Ihre Musik wird niemals sterben.“

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Das schrieb Winehouse beim Internetdienst Twitter. „Was für eine tolle Mädchenband im Himmel.“ Houston war am Samstag (Ortszeit) in einem Hotel in Beverly Hills gestorben. Amy Winehouse war im Juli 2011 im Alter von 27 Jahren an einer Alkoholvergiftung gestorben. Beide Sängerinnen hatten in den Jahren vor ihrem Tod immer wieder Probleme mit Drogen gehabt.

Amy Winehouse: Ihr Leben in Bildern

Mit ihrer ungewöhnlichen Stimme sorgte Amy Winehouse unter Musikkritikern für Aufsehen. Die Britin wurde 2006 mit ihrem Album “Back to Black“ einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Das Album brachte Winehouse diverse Auszeichnungen ein, darunter der Grammy. © dpa/dapd
Doch ihr musikalischer Erfolg wurde immer wieder von Schlagzeilen über ihre Alkohol- und Drogeneskapaden überschattet. Am Samstag wurde Winehouse tot in ihrer Londoner Wohnung aufgefunden. © dpa/dapd
Winehouses Tod im Alter von 27 Jahren weckt Erinnerungen an den von Janis Joplin und Jimi Hendrix - wie Winehouse zwei gefeierte Musiker, die gegen die Drogensucht ankämpften und nur 27 Jahre alt wurden. © dpa/dapd
Geboren wurde Winehouse am 14. September 1983 als Tochter eines Taxifahrers und einer Apothekerin in London. Schon in ihrer Jugend entdeckte die Britin ihr Gesangstalent, mit 13 Jahren bekam sie eine Gitarre geschenkt. In der Schule lief es für Winehouse, deren Markenzeichen später ihre stark toupierten Haare und ein großzügiger Lidstrich wurden, weniger gut. © dpa/dapd
Sie flog von der Sylvia Young Stage School und hatte auch auf einer Mädchenschule im Süden Londons Probleme. Aus dem Hass auf die Schule entstand bei Winehouse eine Liebe zur Musik. Immer stärker wurde die Britin vom Jazz, HipHop- und R&B-Einflüssen geprägt. © dpa/dapd
Nach ihrem Debütalbum “Frank“ war es im Jahr 2006 “Back to Black“, das Winehouse berühmt machte. In Deutschland stand das Album auf Rang eins, die darauf enthaltenen Singles “Rehab“ und “Back to Black“ stiegen hoch in den internationalen Charts ein. Winehouse räumte fünf Grammys ab, unter anderem den als beste neue Künstlerin. Bei den Brit Awards wurde sie 2007 als “Best British Female Solo Artist“ ausgezeichnet. © dpa/dapd
Winehouse heiratete im Mai 2007 ihren Verlobten Blake Fielder-Civil, drei Monate später brachen beide nach nur wenigen Tagen einen Aufenthalt in einer britischen Entzugsklinik ab. Ihre Alkohol- und Drogensucht war damals bereits kein Geheimnis mehr. © dpa/dapd
Im November des gleichen Jahres musste Winehouse aus gesundheitlichen Gründen alle Konzerte bis Jahresende absagen. Weil die Inhaftierung ihres Ehemanns wegen Behinderung der Justiz die Sängerin emotional zu sehr belastete, hatte ein Arzt ihr ein Auftrittsverbot erteilt. © dpa/dapd
Fielder-Civil wurde im Juli 2008 zu 27 Monaten Haft verurteilt. Winehouse trat unterdessen immer häufiger sichtbar unter dem Einfluss von Drogen stehend in der Öffentlichkeit auf. © dp/dapd
Im Juli 2009 wurde die häufig turbulente Ehe von Winehouse und Fielder-Civil nach zwei Jahren geschieden. Fielder-Civil hatte Anfang des selben Jahres die Scheidung eingereicht und diesen Schritt mit der Untreue seiner Frau begründet. Laut Gerichtsunterlagen beschrieb er das Zusammenleben mit der Sängerin als “unerträglich“. © dpa/dapd
Immer wieder bekam Winehouse Ärger mit der Justiz. Unter anderem wurde die Sängerin Ende 2009 wegen eines Zwischenfalls bei einem Theaterbesuch festgenommen und gegen Kaution freigelassen. Die Polizei erklärte damals, Winehouse werde wegen eines Verstoßes gegen die öffentliche Ordnung belangt. © dpa/dapd
Britische Medien berichteten, die Sängerin sei mit einem Angestellten des Theaters aneinandergeraten, nachdem sie mit Zwischenrufen die Vorstellung gestört habe. Erst wenige Monate zuvor war Winehouse vom Vorwurf des Angriffs auf einen weiblichen Fan freigesprochen worden. Der Sängerin war vorgeworfen worden, der Tänzerin Sherene Flash auf einem Wohltätigkeitsball auf eine Auge geschlagen zu haben. © dpa/dapd
Zuletzt tauchte Winehouse in der Medienberichterstattung auf, nachdem sie im Juni zum Start ihrer Europatournee in Belgrad von serbischen Fans ausgepfiffen worden war. Serbische Medien beschrieben den Auftritt vor 20.000 Zuschauern als Skandal und Katastrophe. © dpa/dapd
Zeitweise sei Winehouse von der Bühne verschwunden habe es ihrer Band überlassen, das Publikum zu unterhalten, hieß es. Kurz vor dem Auftritt hatte Winehouse wieder eine Woche in einem Entzugsprogramm verbracht. © dpa/dapd

Der Sänger der Band Bee Gees, Robin Gibb, erklärte: „Meiner Ansicht nach haben wir eine der großartigsten Stimmen der Popmusik verloren (...) aber wir merken es immer erst zu spät.“ Der Medienunternehmer und Erfinder von Musik-Talentwettbewerben wie „X Factor“, Simon Cowell, lobte Houston als „eine der großartigsten Sängerinnen aller Zeiten“.

Whitney Houston ist tot - Bilder aus ihrem Leben

Whitney Houston zählt zu den erfolgreichsten Künstlerinnen aller Zeiten. Mit ihrer Ausnahmestimme eroberte die Sängerin in den achtziger Jahren das Herz Amerikas im Sturm. © LVNB ARCHIVES/dpa
Sie verkaufte mehr als 170 Millionen Alben und heimste unzählige Auszeichnungen ein, darunter sechs Grammys.  © dpa
Doch auf den grandiosen kommerziellen Erfolg folgte der Absturz von “America's Sweetheart“: Houston machte dann durch Drogenmissbrauch und ihrer Skandalehe mit R&B-Sänger Bobby Brown auf sich aufmerksam. © dpa
Am 9. August 1963 in Newark bei New York geboren, wurde Houston von großen Musikerinnen geprägt. Ihre Mutter sang im Hintergrundchor von Elvis Presley, ihre Cousinen Dionne und Dee Dee Warwick wurden Soul-Stars. © dpa
Und ihre Patentante ist niemand Geringeres als Soul-Queen Aretha Franklin. Schon mit 14 hatte die kleine Whitney eine erste Plattenaufnahme und sang später mit ihrer Mutter in Nachtclubs. Als Fotomodel und schaffte sie es in die “Vogue“ und auf das Cover der “Seventeen“ - zu Zeiten als farbige Models noch eine absolute Seltenheit waren. © ap
Bereits ihr Debütalbum, das schlicht ihren Namen trug, schlug 1985 ein wie eine Bombe. Gleich drei Songs wurden Nummer-Eins-Hits. Mit der darauffolgenden Platte “Whitney“ gelang ihr als erste Künstlerin überhaupt der Sprung von null auf Platz eins der US-Charts.  © dpa
Houstons unverwechselbare Stimme, die drei Oktaven umspannte, begeisterte auch in Deutschland. “I Wanna Dance With Somebody“ wurde hierzulande ihr erster Megahit, 1988 folgt der zweite mit der Olympia Hymne “One Moment In Time“. © dpa
1992 heiratete sie den Rapper Bobby Brown, mit dem sie Tochter Bobbi Kristina (18) bekam. Mit “Bodyguard“ startete sie an der Seite von Kevin Costner im selben Jahr ihre Filmkarriere.  © dpa
Der Streifen spielte weltweit 400 Millionen Dollar ein und der Filmsong “I Will Always Love You“ avancierte zu einer der meistverkauften Singles aller Zeiten und wurde zum Liebeslied einer ganzen Generation. © dpa
2004 bekannte sie sich zu ihren Suchtproblemen. “Ich habe mir die Seele aus dem Leib gefeiert“, sagte sie damals in einem denkwürdigen TV-Interview über ihre Alkohol- und Drogenexzesse. 2010 tourte sie nach elf Jahren wieder durch Deutschland, sorgte jedoch wegen ihrer heiseren und teils brüchigen Stimme eher für Mitleid und Buh-Rufe. © ap
Whitney Houston starb am 11. Februar in einem Hotel in Beverly Hills bei Los Angeles. Sie wurde 48 Jahre alt. © dpa
Whitney Houston
Whitney Houston zählt zu den erfolgreichsten Künstlerinnen aller Zeiten. Mit ihrer Ausnahmestimme eroberte die Sängerin in den achtziger Jahren das Herz Amerikas und er ganzen Welt im Sturm. © dapd
Whitney Houston
Whitney Houston zählt zu den erfolgreichsten Künstlerinnen aller Zeiten. Mit ihrer Ausnahmestimme eroberte die Sängerin in den achtziger Jahren das Herz Amerikas und er ganzen Welt im Sturm. © dapd
Whitney Houston
Whitney Houston zählt zu den erfolgreichsten Künstlerinnen aller Zeiten. Mit ihrer Ausnahmestimme eroberte die Sängerin in den achtziger Jahren das Herz Amerikas und er ganzen Welt im Sturm. © dapd
Whitney Houston
Whitney Houston zählt zu den erfolgreichsten Künstlerinnen aller Zeiten. Mit ihrer Ausnahmestimme eroberte die Sängerin in den achtziger Jahren das Herz Amerikas und er ganzen Welt im Sturm. © dapd
Whitney Houston
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Whitney Houston
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Whitney Houston
Whitney Houston zählt zu den erfolgreichsten Künstlerinnen aller Zeiten. Mit ihrer Ausnahmestimme eroberte die Sängerin in den achtziger Jahren das Herz Amerikas und er ganzen Welt im Sturm. © dapd
Whitney Houston
Whitney Houston zählt zu den erfolgreichsten Künstlerinnen aller Zeiten. Mit ihrer Ausnahmestimme eroberte die Sängerin in den achtziger Jahren das Herz Amerikas und er ganzen Welt im Sturm. © dapd
Whitney Houston
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Whitney Houston Leben
Whitney Houston zählt zu den erfolgreichsten Künstlerinnen aller Zeiten. Mit ihrer Ausnahmestimme eroberte die Sängerin in den achtziger Jahren das Herz Amerikas und er ganzen Welt im Sturm. © dapd
Whitney Houston Leben
Whitney Houston zählt zu den erfolgreichsten Künstlerinnen aller Zeiten. Mit ihrer Ausnahmestimme eroberte die Sängerin in den achtziger Jahren das Herz Amerikas und er ganzen Welt im Sturm. © dapd
Whitney Houston Leben
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Whitney Houston Leben
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Whitney Houston zählt zu den erfolgreichsten Künstlerinnen aller Zeiten. Mit ihrer Ausnahmestimme eroberte die Sängerin in den achtziger Jahren das Herz Amerikas und er ganzen Welt im Sturm. © dapd

dpa

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