Prinzen packen mit an

William und Harry helfen englischen Flutopfern

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William und Harry schleppten Sandsäcke.

London - Teile Englands stehen seit Wochen unter Wasser - jetzt helfen auch Prinz William und Prinz Harry bei den Rettungsarbeiten und schleppen Sandsäcke.

In Regenkleidung und Gummistiefeln reihten sich die Söhne von Thronfolger Charles in der Ortschaft Datchet westlich von London in eine Menschenkette ein und halfen Soldaten, Sandsäcke von einem Lastwagen zu hieven.

Bei dem unangekündigten Besuch handelte es sich offenbar um eine private Aktion. Eine Sprecherin des Kensington-Palastes in London sagte, die Prinzen hätten "ihre Solidarität mit den Flutopfern" zeigen wollen. "Sie dachten, die angemessenste Art, dies zu tun, ist über die Streitkräfte."

Ein Reporter der Zeitung "The Guardian", Robert Booth, hatte die Brüder gesichtet und gefilmt. Booth zufolge sagte Prinz William zu ihm: "Warum packen sie Ihren Laptop nicht beiseite und helfen uns mit den Sandsäcken?" Der Journalist bot nach eigenen Angaben seine Hilfe an, doch seine Kleidung wurde von Verantwortlichen vor Ort für ungeeignet erklärt.

Datchet liegt an der Themse nahe der königlichen Residenz Schloss Windsor und des Eton-College, wo William und Harry zur Schule gingen. Die Themse führt wegen des wochenlangen Regenwetters in Großbritannien Hochwasser, die Behörden rechneten mit Überschwemmungen.

Kate am Valentinstag getrennt von William

Herzogin Kate eröffnete derweil in einer Londoner Schule einen Kunstraum.

Währenddessen besuchte Kate eine Schule im Nordwesten von London. Dort informierte sie sich über die Wirkung von Kunsttherapien, die die von ihr unterstützte Organisation Art Room anbietet, und eröffnete einen neuen Kunstraum. Ob für den Abend noch ein romantisches Dinner auf Williams und Kates Zeitplan stand, wurde nicht bekannt. Der Valentinstag ist für Paare in Großbritannien ein wichtiger Termin, traditionell geht man Essen oder schenkt Blumen.

afp

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