In Hamburgs "Roter Flora"

Wirbel um geplantes Konzert von Fettes Brot

+
Die Hip-Hopper von "Fettes Brot".

Hamburg - Ein für Sonntagabend geplantes Konzert des Hip-Hop-Trios Fettes Brot in der „Roten Flora“ in Hamburg sorgt für Wirbel.

Der Besitzer des von Linksautonomen besetzten Hauses im Schanzenviertel, Klausmartin Kretschmer, erteilte laut einem Bericht der Online-Ausgabe der „Hamburger Morgenpost“ der Band Hausverbot stellte Strafanzeige „wegen der drohenden Straftat eines Hausfriedensbruchs“. Der Eigentümer erwarte, dass die Polizei sich vor das Gebäude stelle und das Trio nicht reinlasse.

Dazu erklärte am Samstag Polizeisprecher Holger Vehren: „Nach unserer Bewertung handelt es sich hierbei um eine zivilrechtliche Auseinandersetzung, bei der vorrangig die Zivilgerichte und nicht die Polizei zuständig sind.“

Eine Aktivistin der „Roten Flora“ sagte der Nachrichtenagentur dpa, man habe die Bestätigung erhalten, dass Fettes Brot Hausverbot bekommen habe. Die Band selbst war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Der Wirbel um den geplanten Auftritt der Hip-Hopper ist nicht der erste Disput zwischen Kretschmer und den Hausbesetzern. Zuletzt war bekanntgeworden, dass Kretschmer die „Rote Flora“ zu einem sechsstöckigen Kulturzentrum mit Konzerthalle ausbauen will. Die Linksautonomen hatten die Pläne als grotesk bezeichnet und Widerstand angekündigt.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.