"Goldene Feder"

Andrea Sawatzki: Liebeserklärung bei Preisverleihung

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Der Schauspieler Christian Berkel erhält am Donnerstag von seiner Lebensgefährtin Andrea Sawatzki die Goldene Feder 2009 für sein schauspielerisches Talent.

Hamburg - Einer der Höhepunkte bei der Verleihung der "Goldenen Feder" in Hamburg war vor allem die Lobrede von Schauspielerin Andrea Sawatzki auf ihren Kollegen und Lebensgefährten Christian Berkel.

Vom ersten Kuss in der Dorfdisco auf der Nordsee- Insel Amrum, wo sich beide eine Woche zuvor bei Dreharbeiten kennengelernt hatten, über die Schwangerschaft mit dem ersten gemeinsamen Sohn drei Monate später bis hin zum toten Meerschweinchen-Mann der Familie plauderte die rothaarige Mimin. Aus ihrer Rede machte sie eine Liebeserklärung an den Mann, der in ihrem Privatleben die Hauptrolle spielt: “Du hast mir die Augen geöffnet für die Schönheit dieser Welt.“ Berkel, der sich amüsiert wie bewegt immer wieder Tränen wegwischte, dankte ihr: “Andrea, Du und die Kinder ihr seid meine Heimat.“

Stars bei der Verleihung der goldenen Feder

Medienpreis Goldene Feder
Die Preisträger (l-r): Schauspieler Christian Berkel , Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen, Musiker und Fotograf Bryan Adams und der Star-Geiger David Garrett © dpa
Medienpreis Goldene Feder
Die Gewinner freuen sich über ihre Goldene Feder. © dpa
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Andrea Sawatzki und ihr Lebensgefährte Christian Berkel sind verliebt wie am ersten Tag. © dpa
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Das zeigten sie auch auf der Bühne. Sawatzki machte ihre Laudatio zu einer Liebeserklärung. © dpa
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Der Musiker und Fotograf Bryan Adams (l) erhält von Laudator Mario Lombardo die Goldene Feder für seine beeindruckende genreübergreifende Karriere. © dpa
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Bryan Adams freut sich über seinen Preis. © dpa
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Auch Star-Geiger David Garrett wurde für seine herausragende musikalische Leistung geehrt. © dpa
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Er kam mit Begleiterin Diana zur Preisverleihung. © dpa
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Der Kabarettist und Bestsellerautor Eckart von Hirschhausen wurde für seinen feinsinnigen Wortwitz und seine Bühnensprechstunde ausgezeichnet. © dpa
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Den Preis übergab ihm der Kabarettist Werner Schneyder. © dpa
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Der Moderator Markus Lanz (M) und seine Begleitung Angela Gessmann posieren mit Moderator Johannes B. Kerner für die Fotografen. © dpa
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Der Musiker Peter Maffay (l) und der Musik-Produzent Thomas M. Stein vor der Verleihung. © dpa
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Maffay erhält seine Goldene Feder aus den Händen der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen ( CDU ). © dpa
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Ursula von der Leyen (M), der Verleger Heinrich Bauer und seine Frau Gudrun Bauer vor der Handelskammer in Hamburg. © dpa
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Trotz negativen Schlagzeilen in der letzten Zeit... © dpa
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Verona und Franjo Pooth zeigen sich gut gelaunt auf dem blauen Teppich. © dpa
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Dagmar Siegel, Ex-Frau des Musikproduzenten Siegel, posiert auf dem Blauen Teppich. © dpa

Neben Berkel erhielten vor allem Musiker wie Rockstar Bryan Adams, Sänger Peter Maffay und Geigenvirtuose David Garrett den Medienpreis. Die drei Künstler erhielten die "Goldene Feder" am Donnerstagabend  ebenso wie Kabarettist und Bestsellerautor Eckart von Hirschhausen. Die Bauer Media Group hatte für die Gala mit rund 400 geladenen Gästen aus Medien und Show, Politik und Wirtschaft den in der Verlagsfarbe blau gehaltenen Teppich vor der Handelskammer ausgerollt. Darauf zeigten sich im Blitzlichtgewitter der Fotografen die zuletzt von Negativschlagzeilen geplagten Verona Pooth und Ehemann Franjo vor der zweieinhalbstündigen Show in bester Stimmung.

Der prominenteste Preisträger, der Kanadier Adams, fühlte sich geehrt, obwohl “ich kein Deutscher bin und nicht deutsch spreche“, ein Teil der kreativen Welt Deutschlands zu sein. Der Musiker, der Hits wie “Summer Of 69“ gelandet und zwei Grammys bekommen hatte, hat sich hierzulande auch einen Namen als Fotograf und Mitbegründer des “Zoo Magazins“ gemacht. Im Alter von 23 Jahren sei er erstmals als Musiker nach Deutschland gekommen, sagte der 52-Jährige, dem “Liebling“-Artdirector Mario Lombardi die Trophäe überreichte. Die Laudatio auf Kabarettist Eckart von Hirschhausen hielt dessen österreichischer Kollege Werner Schneyder.

Als Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen auf der Bühne stand, um Maffay zu würdigen, konnte sich Moderator Johannes B. Kerner Anspielungen auf die schwarze-rote Robe der CDU -Politikerin nicht verkneifen. Maffay erhielt den Preis für seine musikalischen Erfolge und sein soziales Engagement. “Lassen Sie diese beiden Herzen weiterhin kräftig in ihrer Brust schlagen!“, wünschte sich die Ministerin von ihm. Er mache sich “für Kinder stark, die auf der Schattenseite des Lebens geboren wurden“. Der 59-Jährige, der mit seiner Stiftung traumatisierten Kindern hilft, verstand die Ehrung als “Ansporn“. “Eine wunderbare Motivation, dort weiterzumachen, wo wir im Augenblick stehen“, meinte der Rocker, der diesmal im Anzug kam.

Alle Preisträger, die eine Jury aus Chefredakteuren des Verlages gekürt hat, bestechen nach Ansicht von Verlegerin Gudrun Bauer “durch ihren Mut, ihre Kreativität und ihre Individualität“. Aber auch durch “gelebte Werte“, denn trotz ihres Erfolges hätten sie nie das Bewusstsein für die Normalität und das reale Leben verloren. Ihr Verlag habe sich bewusst dafür entschieden, die “Goldene Feder“ auch in einem “nicht so goldenen Jahr“ zu verleihen - weil es eben jene Leistungsträger gebe, die Krisen trotzen und sie meistern.

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