Heino als Zeuge vor Gericht  

+
Der Schlagersänger Heino und seine Frau Hannelore warten am Mittwoch im Landgericht in Köln auf den Prozessbeginn.

Köln - Heino und seine Frau Hannelore sind als Zeugen vom Landgericht Köln vorgeladen worden. Im Prozess geht es um eine Ausfallversicherung in Höhe von drei Millionen Euro. 

Heino (70) hat sich am Mittwoch vor dem Landgericht Köln gegen den Vorwurf verteidigt, bei einer Versicherung falsche Angaben über seinen Gesundheitszustand gemacht zu haben. Der Volksmusik-Sänger war als Zeuge geladen worden. Es geht um einen juristischen Streit zwischen seinem Tournee-Veranstalter Kult Musik und der Gothaer Versicherung

Heino (70) hatte vor zwei Jahren eine Tournee aus Krankheitsgründen abgesagt - dafür will Kult Musik eine Ausfallversicherung in Höhe von drei Millionen Euro in Anspruch nehmen.

Die Gothaer Versicherung will aber nicht zahlen. Begründung: Heino habe vor Abschluss der Versicherung verschwiegen, dass er gesundheitlich angeschlagen gewesen sei.

“Ich war nie im Leben krank“, beteuerte Heino vor Gericht. Die Vorsitzende Richterin hielt ihm dagegen vor, in zwei Jahren 120 Mal beim Arzt gewesen zu sein.

Seine Hausärztin habe ihm allein 30 Mal jeweils 20 Schlaftabletten verschrieben. Heino entgegnete darauf, die Tabletten habe er meist an seine Frau Hannelore weitergegeben oder an Bandmitglieder verteilt.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.