Lena Valaitis singt sich zurück ins Leben

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Sie führten eine glückliche Ehe: Horst Jüssen und Lena Valaitis.

Sie strahlten so viel Glück, so viel Harmonie, so viel Nähe aus: Lena ­Valaitis und ihr Ehemann Horst Jüssen (†67).

Im vergangenen ­November verlor die Schlagersängerin ihre große Liebe an den Krebs.

Vergeblich kämpfte der Schauspieler gegen die tödliche Krankheit in seinem Körper. Seitdem durchlebt Valaitis die schwerste Zeit ihres Lebens. Sie zog sich zurück, suchte Trost bei den Söhnen Don und Marco und ihren engsten Freunden. An einen Auftritt im Rampenlicht war nicht zu denken. Doch die Arbeit an ihrem neuen Album Ein schöner Tag(erscheint Mitte Mai) holte sie zurück ins Leben.

Am Samstag wird die 65-Jährige erstmals wieder auf der Bühne stehen, in der ZDF-Show Willkommen bei Carmen ­Nebel (20.15 Uhr). Es ist kein leichter Auftritt für die Münchnerin, die nach wie vor auf einer „Achterbahn der Gefühle“ fährt. „Mal geht es rauf, mal runter. An trüben, regnerischen Tagen ist es besonders bedrückend. Mein Mann fehlt mir einfach überall. Wir haben ja alles gemeinsam gemacht, waren rund um die Uhr zusammen“, erzählt sie im Interview mit der Neuen Post.

Es ist die Musik, die sie aus so manchem tiefen Tal holt. Und die Liebe zur Natur, die sie mit Ehemann Horst teilen konnte. Auf langen Spaziergängen mit Hund Lissy lässt sie sich den Kopf freipusten und genießt das Zwitschern der Vögel. Zu Hause erinnern Fotos an den Mann, mit dem sie 30 Jahre glücklich verheiratet war. Ihr Lieblingsbild zeigt Horst Jüssen mit diesem verschmitzten Lächeln, mit dem er die Menschen ansteckte. „Wenn ich es anschaue, stimmt es mich irgendwie heiter“, sagt Valaitis, die oft mit ihrem Mann redet. „Er ist immer bei mir. In meinem Kopf und in meinem Herzen. Ein schönes Gefühl.“

aki

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