Norwegen gewinnt haushoch

Eurovision Song Contest: Neue Schlappe für Deutschland

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Dita von Teese hielt auf Bitten der Veranstalter ihren Busen stärker bedeckt als in der Probe.

Moskau - Norwegen hat am Samstagabend den Eurovision Song Contest in Moskau gewonnen. Deutschland schaffte es trotz Unterstützung von Stripperin Dita von Teese nur auf Platz 20.

Der in Weißrussland geborene 23-jährige Alexander Rybak kam bei dem Schlagerwettbewerb mit seinem selbstgeschriebenen Lied “Fairytale“ mit riesigem Abstand auf den ersten Platz. Der von dem gutaussehenden jungen Sänger mit Geigenspiel unterlegte, an irischen Folk erinnernde Märchensong erhielt 387 Punkte.

Der Eurovision Song Contest in Bildern

Bilder: Der Eurovision Song Contest in Moskau

Alexander Rybak (23) holte mit großem Abstand den Sieg nach Norwegen.

Es ist nach 1985 und 1995 das dritte Mal, dass Norwegen Grand-Prix-Sieger wurde. Den zweiten Platz belegte Island mit der Sängerin Yohanna und ihrer Ballade “Is It True?“ mit 218 Punkten. Dritter wurde Aserbaidschan mit dem orientalisch angehauchten Popsong “Always“ des Duos AySel und Arash, das 207 Punkte erhielt.

Deutschland kam mit dem Swingtitel “Miss Kiss Kiss Bang“ von dem Duo Alex swings Oscar sings lediglich auf 35 Punkte und einen enttäuschenden 20. Platz der 25 Teilnehmer. Beim Burlesken-Tanz der amerikanischen Stripperin Dita von Teese zum deutschen Swingbeitrag blieb der Skandal aus. Sie trat erst gegen Ende des Lieds ins Blickfeld und zeigte neben Korsett und tiefem Dekollete nicht viel. Dabei hatte Alex Christensen am Piano ihren Auftritt mitten im Beitrag mit den Worten “Please welcome Miss Dita von Teese“ angekündigt. Allerdings trat sie ganz zum Schluss noch mit einer Reitgerte auf. Ansonsten waren Alex swings Oscar sings aber gut aufgelegt und sangen die “Miss Kiss Kiss Bang“.

Dita von Teese bei den Proben

Eurovision-Proben: Dita strippt sich warm

Im Gegensatz zu früher hatten diesmal aus allen 41 Teilnehmerländern des Grand Prix eine Jury und die Fernsehzuschauer je zur Hälfte über die Punktevergabe zu entscheiden. Insgesamt verfolgten wieder rund 100 Millionen Menschen innerhalb und außerhalb Europas das Finale des größten Musikwettbewerbs der Welt. In Moskau war es mit Kosten von rund 24 Millionen auch der bisher teuerste Grand Prix überhaupt, der zudem auf der bisher größten Bühne ausgetragen wurde. Sogar Kosmonauten von der russischen Raumstation wurden kurz eingespielt.

Wann Deutschland top war - wann Deutschland floppte

Deutsche Tops und Flops beim Eurovision Song Contest

Überschattet wurde das Mega-Event allerdings vom harten Vorgehen der russischen Sicherheitsbehörden gegen eine Schwulendemonstration in der Nähe der Moskauer Universität. Stunden vor Beginn des Song Contests löste die Polizei die friedliche Protestkundgebung der Homosexuellen unter massivem Gewaltseinsatz auf und führte die Teilnehmer ab.

ap

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