Facebook-Chef hat zu viel Schwung

Fahrrad-Unfall: Zuckerberg witzelt über gebrochenen Arm

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Mark Zuckerberg hatte einen Unfall.

Menlo Park - Übermut tut selten gut - und manchmal auch richtig weh: Das weiß jetzt auch Mark Zuckerberg (32). Und wir wissen jetzt auch, ob der Facebook-Chef ein Reptil ist.

Der 32-jährige Gründer des größten sozialen Netzwerks der Welt hat sich bei einem Sturz mit dem Fahrrad einen Arm gebrochen. Er trage aber weder Gips noch Schiene, weil laut seinen Ärzten bei leichten Brüchen Bewegung gut sei, sagte Zuckerberg am späten Dienstag in einem Live-Video auf Facebook. Er habe für einen Triathlon trainieren wollen und sei schon "nach zehn Sekunden" von seinem neuen Fahrrad gefallen, erzählte der Facebook-Gründer dem Comedian Jerry Seinfeld, der zwischendurch dazustieß. Ein gebrochener Arm, dem das äußerlich nicht anzusehen sei, verwirre die Leute, räumte der US-Amerikaner ein. "Meine Frau will, dass ich ein vorübergehendes Tattoo mit dem Wort "gebrochen" draufmache."

Zuckerberg demonstrierte mit der Übertragung aus seinem Büro den Service Facebook Live, mit dem man Videos von verschiedenen Geräten aus auf der Plattform des Online-Netzwerks übertragen kann. Er beantwortete auch Fragen von Internet-Nutzern. Eine davon war, ob er in Wirklichkeit eine Echse sei - eine scherzhafte Theorie, die nach einem Bild auf dem Cover des "Time"-Magazins aufgekommen war, auf der Zuckerbergs Augen an die eines Reptils erinnerten. "Ich muss darauf mit Nein antworten. Ich bin keine Eidechse", sagte Zuckerberg.

Facebooks Aufstieg vom Studentenwohnheim zum Milliarden-Konzern

In rund acht Jahren hat Facebook es von einem Studenten-Projekt zum Milliarden-Unternehmen geschafft und wird als baldiger Börsenstar gehandelt. Die Meilensteine auf diesem Weg: © dpa
Februar 2004: Mark Zuckerberg und seine Mitgründer starten Facebook in ihrem Studentenwohnheim an der Elite-Uni Harvard. Es ist eine Art digitales Jahrgangs-Buch für Studenten. Zuckerbergs Kommilitonen Tyler und Cameron Winklevoss klagen später mit dem Vorwurf, er habe ihnen die Idee für Facebook gestohlen. © dapd
März 2004: Der Dienst wird von Harvard auf die Universitäten Stanford, Columbia und Yale ausgeweitet. © dpa
September 2004: Das spätere Grundelement von Facebook - die Pinnwand - kommt dazu. © 
Dezember 2004: Facebook hat rund eine Million Nutzer. © dpa
Mai 2005: Der Investor Accel Partners steckt 12,7 Millionen Dollar in die Firma. Facebook wird dabei mit 100 Millionen Dollar bewertet. © dapd
Dezember 2005: Facebook hat mehr als 5,5 Millionen Nutzer. © dpa
September 2006: Nach dem Fokus auf Unis und Schulen öffnet Facebook die Türen für alle. © dpa
Oktober 2007: Facebook hat mehr als 50 Millionen Nutzer. Microsoft zahlt 240 Millionen Dollar für einen Anteil von 1,6 Prozent - die Bewertung erreicht damit 15 Milliarden Dollar. © dpa
November 2007: Facebook sorgt für einen Aufschrei bei den Nutzern mit dem Dienst “Beacon“, der Einkäufe automatisch den Freunden anzeigt. Facebook Ads bringen mit einem Selbstbedienungssystem Werbung ins Netzwerk. © dpa
Februar 2008: Facebook einigt sich mit den Winklevoss-Zwillingen auf einen Vergleich, der inzwischen mehr als 100 Millionen Dollar wert ist. Sie wollen später erfolglos mehr. © apd
März 2008: Die deutsche Facebook-Version startet. © dpa
August 2008: Facebook hat 100 Millionen Nutzer. © dpa
Februar 2009: Facebook führt den “Gefällt mir“-Button ein. Inzwischen gibt es jeden Tag 2,7 Milliarden “Likes“ und Kommentare. © dapd
Mai 2009: Der russische Investor DST steckt 200 Millionen Dollar in Facebook - bei einer Firmenbewertung von 10 Milliarden Dollar. © dpa
Juli 2010: Facebook hat mehr als 500 Millionen Nutzer. © dpa
Januar 2011: Goldman Sachs und DST bekommen für 500 Millionen Dollar ein Prozent an Facebook. © dpa
September 2011: Der schleswig-holsteinische Datenschützer Thilo Weichert will den “Gefällt-mir“-Button und Fanseiten von Unternehmen stoppen - trifft jedoch auf wenig Resonanz. © dpa
Dezember 2011: Facebook hat 845 Millionen Nutzer aktive Nutzer. Das Unternehmen verdiente 2011 eine Milliarde Dollar bei 3,7 Milliarden Dollar Umsatz. Als neue Art der Darstellung von Nutzerprofilen wird die Chronik (oder Timeline) eingeführt. © dapd
Februar 2012: Facebook beantragt einen 5 Milliarden Dollar schweren Börsengang. Bewertung und angestrebter Aktienpreis sind noch offen. © 

Mark Zuckerberg: Reich und erfolgreich dank Facebook

dpa

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