Wohnen und Garten

Besserer Schutz wird gefördert

Sicherheit für die eigenen vier Wände: Moderne Fenster und Terrassentüren sind Pilzzapfen ausgestattet, die im Rahmen einrasten – sie lassen sich nicht einfach aufhebeln. Foto: Kneer-Südfenster

Nicht nur vor der Fahrt in den Urlaub sollte man sich Gedanken um die Sicherheit von Haus und Wohnung machen. Denn auch in kurzen Momenten der Abwesenheit können Diebe ins Haus eindringen und große Schäden anrichten.

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Speziell Fenster und Terrassentüren –die häufigsten Einstiegsstellen von Einbrechern bei Ein- und Zweifamilienhäusern – sollten daher mit einbruchhemmenden Beschlägen und mit Pilzzapfenverriegelungen ausgestattet sein. Diese rasten in der Vorrichtung im Fensterrahmen ein, sodass Fenster nicht aufgehebelt werden können.

Ein Austausch von Fenstern und Terrassentüren gegen einbruchhemmende Bauelemente lohnt sich, denn die meisten Einbrecher lassen schnell von ihrem Vorhaben ab, wenn ein Haus gut gesichert ist. Daher empfehlen auch polizeiliche Beratungsstellen Fenster in den Widerstandsklassen RC 2 oder besser noch RC 3.

Fenster und Fenstertüren von führenden Herstellern wie Kneer-Südfenster sind serienmäßig mit Pilzzapfen ausgestattet. Mit Widerstandsklasse RC 2 bieten sie zusätzlich Rundumverriegelung in jedem Flügel sowie eine durchwurfhemmende P4A-Sicherheitsverglasung. Die Glasleisten sind dabei verschraubt oder verklebt, damit die Scheibe nicht nach innen gedrückt werden kann.

Ein hohes Sicherheitsbedürfnis von Bauherren und Modernisierern erfüllen Fenster, die eine Einbruchshemmung mit RC 3-Prüfzeugnis vorweisen. Diese Sicherheitsfenster bieten neben einer Rundumverriegelung einen abschließbaren Fenstergriff, einen Beschlag mit Getriebeaufbohrschutz sowie Verbundsicherheitsglas und eine gesicherte Glasanbindung. Ein RC-3-Fenster hält professionellen Einbruchsversuchen mindestens fünf Minuten stand. Die meisten Versuche werden meist schon vorher aufgegeben, wenn ein Fenster zu viel Widerstand leistet.

Alarmanlage integrieren

Darüber hinaus lassen sich auch Kontakte für eine Alarmanlage von Anfang an in neue Fenster und Terrassentüren integrieren. Die Alarmanlage wirkt zusätzlich abschreckend, weil der Täter damit rechnen muss, dadurch schnell entdeckt zu werden.

Förderung vom Staat

Als Reaktion auf die rapide steigenden Einbruchszahlen fördert auch der Staat neuerdings den Einbau von Sicherheitsmaßnahmen wie Alarmanlagen, sicheren Türen und Fenstern sowie Gittern zum Schutz gegen Einbruch. Für den Fenstertausch wird es also künftig Zuschüsse durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in einem separaten Programm geben. (nh)

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